Ist er RB Leipzigs Alternative für den Diomande-Notfall?
Leipzig - Sieben Spieltage sind es noch in der Fußball-Bundesliga! Spätestens danach ist klar, ob RB Leipzig in der kommenden Saison wieder Champions League spielen wird. Denn an die nächste Spielzeit wird bei den Sachsen schon lange gedacht, auch was den Kader angeht.
Heißestes Eisen im Feuer: Yan Diomande (19)! Der Überflieger der Saison ist international heiß begehrt, hat seinen Marktwert auf 75 Millionen Euro in die Höhe geschraubt.
Wie zuletzt berichtet, wollen die Rasenballer den Ivorer gern über den Sommer hinaus halten, sein Gehalt entsprechend anpassen, damit der Plan aufgeht. Falls eine Mondsumme im dreistelligen Millionenbereich geboten wird, könnte man bei den Roten Bullen wohl aber schwer Nein sagen.
Also bereitet sich Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) bereits auf den Worst Case vor und schaut sich nach Alternativen um. Eine davon soll in Spanien sein.
Laut der spanischen Zeitung "AS" beobachten die Sachsen die Entwicklung von Iván San José Cantalejo, kurz Chuki (21), ganz genau.
Der Offensivmann vom spanischen Zweitligisten Real Valladolid hat in den letzten Wochen extrem auf sich aufmerksam gemacht. In den letzten fünf Partien lieferte Chuki drei Vorlagen und zwei Tore, macht dem Klub damit wieder Hoffnung im Abstiegskampf. Nicht nur die Leipziger sollen daher auf den Goalgetter scharf sein. Auch Ligakonkurrent VfB Stuttgart und Juventus Turin sollen interessiert sein.
Spanisches Offensivtalent wäre für RB Leipzig ablösefrei zu haben
Passend: Chuki soll laut dem Bericht bereit für den nächsten Schritt sein. Seinen Ausbildungsklub könnte er im kommenden Sommer sogar ablösefrei verlassen, was das Interesse an ihm natürlich noch einmal steigert.
Ein Schnellschuss wird es bei Leipzig wohl aber nicht geben. Viel zu dynamisch scheint aktuell der mögliche Verbleib von Diomande zu sein.
Niemand bei den Sachsen hätte wohl etwas dagegen, wenn Schäfer noch einen bislang weitestgehend unbekannten Spieler aus Spanien holen würde, der dann voll einschlägt.
Titelfoto: PIERRE-PHILIPPE MARCOU / AFP/Harry Langer/dpa
