Rechtzeitig wieder da! RB Leipzig setzt auf Hinspielwaffen gegen Bremen
Bremen - Neun Siege aus den letzten 12 Aufeinandertreffen: Werder Bremen lässt sich durchaus als ein Lieblingsgegner von RB Leipzig bezeichnen. Auch am Samstagnachmittag (15.30 Uhr/Sky) wollen die Roten Bullen die nächsten drei Punkte entführen. Leicht wird das allerdings nicht.
Der momentan 14. der Bundesliga hat sich nach einer Schwächephase zuletzt wieder etwas fangen können. Drei Siege aus den letzten vier Partien sprechen für eine steigende Formkurve.
"Es wird ein sehr unbequemes Spiel, weil mit Bremen eine Mannschaft auf uns wartet, die zwar im unteren Drittel der Tabelle steht, aber zuletzt einen Leistungsumschwung hinbekommen", so RB-Coach Ole Werner (37) vor dem Duell an seiner alten Wirkungsstätte.
Davon, dass er eine gute und erfolgreiche Zeit an der Weser hatte, will sich Werner aber nicht beeinflussen lassen.
Der Trainer: "Wir fokussieren uns darauf, unser bestmögliches Spiel zu machen, da spielen dann meine Gefühle keine Rolle. Wir bleiben bei den Themen, die wir beeinflussen können, um am Spieltag zu gewinnen. Ich habe dort 3,5 Jahre eine erfolgreiche Zeit gehabt, freue mich, bekannte Gesichter zu sehen und auf das Spiel."
1600 Leipziger werden die doch recht weite Reise in den Norden mit antreten, um die Mannschaft zu unterstützen.
RB Leipzig kann wieder auf Diomande und Ouedraogo setzen
Das Hinspiel in der Red Bull Arena im November endete 2:0. Der Mann, der dort den Unterschied machte, war Assan Ouédraogo (19). Sein Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:0 löste den Knoten bei den Rasenballern.
Möglich, dass das auch dieses Mal so werden wird. Nach wochenlanger Verletzungspause wird der Nationalspieler zumindest wieder im Kader stehen. Auch Yan Diomande (19) ist nach seinen Schulterproblemen wieder voll im Saft.
Nur der Ausfall von Brajan Gruda (21), der beim 5:0 gegen die TSG Hoffenheim brilliert hatte, wird Werner fehlen.
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche
