Gladbach wegen Banner gegen RB verurteilt: "Ein Hurensohnverein stellt nur Hurensöhne ein!"

Gladbach - Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach muss wegen mehrerer Fan-Vergehen, unter anderem gegen den Ligakonkurrent RB Leipzig 20.000 Euro bezahlen.

Gladbach-Fans hatten unter anderem ein Banner mit der Aufschrift "Ein Hurensohnverein stellt nur Hurensöhne ein!" aufgehängt.
Gladbach-Fans hatten unter anderem ein Banner mit der Aufschrift "Ein Hurensohnverein stellt nur Hurensöhne ein!" aufgehängt.  © Federico Gambarini/dpa

Diese Strafe verhängte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag. Bis zu 6600 Euro davon dürfen für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden, hieß es in dem Urteil.

Vor dem Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim Anfang August hatten Gladbacher Anhänger mindestens vier Rauchtöpfe gezündet, zudem waren im September am Rande der Partie gegen die Roten Bullen (3:0) zwei Banner mit beleidigenden Botschaften im Heimbereich aufgetaucht.

"Ein Hurensohnverein stellt nur Hurensöhne ein" und "Niemand hier wird je vergessen, wo wir herkommen - und wo du hingehst, du charakterloses Arschloch", stand nacheinander hinter dem Tor der Nordkurve.

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Gemeint war damit der Wechsel des ehemaligen Sportdirektors Max Eberl (49), der sich inzwischen den Sachsen angeschlossen hat. Zuvor hatte der 49-Jährige aus gesundheitlichen Gründen eine Pause eingelegt.

Ein Teil der Gladbacher Fanszene hatte ihrem ehemaligen Sportchef daraufhin Schauspielerei und Lügen vorgeworfen.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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