RB Leipzig "enttäuscht" über Pokal-Aus gegen Wolfsburg: "Wenn du ein Spiel vergeigst, bist du halt weg!"

Wolfsburg - Lange haben die Spieler von RB Leipzig von einem weiteren Gewinn des DFB-Pokals geträumt. Seit Dienstagabend ist klar, dass das in diesem Jahr nichts wird. Die Sachsen verloren sehr bitter mit 0:1 beim VfL Wolfsburg und werden nun vorerst nicht die erste Mannschaft sein, die dreimal hintereinander den Titel holt.

Die Enttäuschung über das Pokal-Aus stand den Spielern von RB Leipzig am Dienstagabend ins Gesicht geschrieben - wenn es nicht gerade unter den eigenen Händen begraben wurde.
Die Enttäuschung über das Pokal-Aus stand den Spielern von RB Leipzig am Dienstagabend ins Gesicht geschrieben - wenn es nicht gerade unter den eigenen Händen begraben wurde.  © imago/eu-images

Dafür war man gegen sehr gut verteidigende Wölfe vor dem Tor einfach zu harmlos. Letztendlich reichte den Niedersachsen ein überragend gespielter Angriff, um für das Tor des Tages zu sorgen.

"Für uns geht eine tolle Reise zu Ende, wir haben zuletzt tolle Erlebnisse im DFB-Pokal gehabt, den Titel zweimal gewonnen. Das wird dieses Jahr leider nicht der Fall sein", analysierte RB-Trainer Marco Rose (47) nach dem Spiel die Situation.

Seine Jungs hätten auch nach dem Platzverweis gegen Yussuf Poulsen (29) alles probiert, um für den Ausgleich zu sorgen und in die Verlängerung zu kommen. Am Ende sollte es aber nicht sein.

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"Ich bin sehr enttäuscht, weil wir wissen, wie schön es ist, in Berlin zu sein. Da waren wir viermal in den letzten fünf Jahren, daher ist es sehr, sehr bitter", so Tormann-Rückkehrer Peter Gulacsi (33), der beim Gegentreffer nichts machen konnte.

Christoph Baumgartner (24), der er spät ins Spielgeschehen eingreifen durfte, ergänzte: "So ist das im Pokal: Wenn du ein Spiel vergeigst, bist du halt weg."

Keine große Verschnaufpause für RB Leipzig

RB-Akteur Christoph Baumgartner (24) kam erst spät auf den Platz, konnte an der Niederlage nichts mehr ändern.
RB-Akteur Christoph Baumgartner (24) kam erst spät auf den Platz, konnte an der Niederlage nichts mehr ändern.  © Swen Pförtner/dpa

Jetzt tanzen die Rasenballer also nur noch auf zwei Hochzeiten. Und dort möchte man es gut machen! Bereits am Samstag steht das nächste Bundesliga-Spiel beim 1. FSV Mainz 05 auf dem Plan (15.30 Uhr/Sky).

Baumgartner: "Das Gute ist, dass wir nicht viel Zeit haben, Trübsal zu blasen. Es geht in drei Tagen direkt weiter mit einem sehr wichtigen Spiel, um oben dranzubleiben. In Mainz ist es nie eine einfache Aufgabe. Wenn wir den Schalter wieder umlegen können, dann bin ich überzeugt, dass wir da auch wieder gewinnen können."

Kurz darauf steht schon wieder Champions League auf dem Programm. Mit einem Sieg bei Roter Stern Belgrad, wäre ein Überwintern in der Königsklasse so gut wie sicher.

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Man darf gespannt sein, wie gut die Sachsen das Pokal-Aus jetzt aber tatsächlich wegstecken.

Titelfoto: imago/eu-images

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