RB Leipzig und Gulacsi müssen sich entscheiden: Abschied oder hinten anstellen?
Leipzig - In dieser Saison - den DFB-Pokal ausgeschlossen - ist Peter Gulacsi (35) einmal mehr unumstritten die Nummer eins bei RB Leipzig im Kasten. Das war nicht unbedingt abzusehen, da Maarten Vandevoordt (23) seit Jahren von hinten drängelt und gern schon in dieser Spielzeit das Ruder übernehmen wollte.
Das soll dann aber, sollte nichts dazwischenkommen, in der Saison 2026/27 der Fall sein. Dem Belgier gehört die Zukunft im Tor der Rasenballer, das wurde schon bei seinem Wechsel 2024 von KRC Genk weg so kommuniziert.
Die Frage ist jetzt: Was passiert mit Gulacsi? Der Vertrag des Ungarn läuft im Sommer aus. In der Nationalmannschaft hat der 35-Jährige seine Karriere schon im vergangenen Jahr offiziell beendet. Ans Aufhören im Profifußball denkt Gulacsi, der seit 2015 bei den Roten Bullen ist, aber eigentlich noch nicht.
Heißt im Umkehrschluss: ist der Keeper bereit, sich in der kommenden Spielzeit möglicherweise hinter Vandevoordt auf die Bank zu setzen oder überlegt er sich doch noch einmal, einen Vereinswechsel anzustreben?
Laut "Sky" fanden zuletzt gute Gespräche statt, was eine Vertragsverlängerung angeht. RB würde demnach grundlegend mit dem Routinier weitermachen, wenn er einer Gehaltskürzung zustimmt und eben bereit ist, seine veränderte Rolle anzunehmen.
RB Leipzigs Peter Gulacsi: Letztes Spiel in der Red Bull Arena gegen Pauli?
Die Sache ist, sollte es zu keiner Einigung kommen, scheint die Trennung im Sommer besiegelt und die nächsten Spiele der Sachsen wären quasi Gulacsis Abschiedstournee. Am vorletzten Spieltag daheim gegen St. Pauli wäre es dann womöglich der letzte Auftritt des Schlussmanns in der Red Bull Arena.
Doch das ist Zukunftsmusik. Eine Entscheidung steht noch aus und wird sicherlich auch davon abhängig sein, ob der Ungar fit bleibt. Am Sonntag in Köln (15.30 Uhr/DAZN) wird er jedenfalls wieder zwischen den Pfosten stehen.
Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg
