RB Leipzig vor der Partie, von der jeder nur ein Ergebnis erwartet: "Nie angenehm, dort zu spielen!"

Heidenheim - Unter der Woche hat RB Leipzig so gut es geht versucht, sich von der bitteren 1:5-Klatsche gegen den FC Bayern München zu erholen. Sicherlich geholfen hat die Tatsache, dass es die Sachsen über weite Teile des Spiels stark gemacht haben. Nun geht es gegen Teams ausschließlich aus dem Tabellenkeller der Bundesliga.

Das letzte Aufeinandertreffen in der Hinrunde ging mit 2:0 an RB Leipzig.
Das letzte Aufeinandertreffen in der Hinrunde ging mit 2:0 an RB Leipzig.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Dass gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) Siegpflicht für die Sachsen herrscht, ist kein Geheimnis. Beim Duell 16. gegen Fünfter geht wohl niemand davon aus, dass der Abstiegskandidat von der Alm als Favorit ins Rennen geht.

Darin liegt natürlich aber auch eine Gefahr für die Roten Bullen. "Wir stehen vor einer wichtigen, sehr durchgetakteten Woche. Wir holen das Spiel in St. Pauli nach und es warten drei Gegner auf uns, die nicht zu unterschätzen sind. Trotzdem sind wir in einer Tabellensituation, in der wir selbstbewusst sagen können, dass wir jeweils drei Punkte holen können. Das beginnt mit dem ersten Spiel in Heidenheim und es ist nie besonders angenehm, dort zu spielen", analysierte RB-Coach Ole Werner (37) auf der Pressekonferenz die Lage.

Heidenheim sei "eine Mannschaft, die sehr körperlich und organisiert spielt. Sie sind gut bei Standards und können gut umschalten", so der Trainer.

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Trotzdem wollen die Sachsen in erster Linie bei sich bleiben. Dass man so einbricht wie gegen den Rekordmeister und innerhalb von fünf Minuten drei Gegentreffer kassiert, geht nicht.

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Castello Lukeba (23) muss pausieren und wird gegen Heidenheim nicht dabei sein.
Castello Lukeba (23) muss pausieren und wird gegen Heidenheim nicht dabei sein.  © Jan Woitas/dpa

Werner: "Es geht immer um das eigene Spiel und das will ich von meiner Mannschaft sehen. Dazu gehören die Qualität und Struktur, die wir haben, sowie unser Durchsetzungswille. Ich will unseren Fußball sehen und wir müssen dort unsere Hausaufgaben machen."

Für die Aufgabe in Heidenheim muss der Trainer zumindest in der Abwehr etwas umstellen.

Castello Lukeba (23) fällt wegen Knieproblemen aus. So bekommt sicherlich El Chadaille Bitshiabu (20) wieder eine Einsatzchance.

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Zudem müssen die Sachsen weiterhin auf Johan Bakayoko (22), Assan Ouedraogo (19) und Viggo Gebel (18) verzichten.

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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