RB Leipzigs Laimer über Bayern-Wechsel: "Wäre bereit gewesen, den Schritt zu machen!"

Leipzig - Aktuell ist RB Leipzigs Konrad Laimer (25) außer Gefecht gesetzt. Eine Syndesmoseverletzung musste operativ behandelt werden. Dass er noch in diesem Jahr aufs Feld zurückkehrt, scheint unwahrscheinlich. Ein Glücksfall für den FC Bayern München?

RB Leipzigs Konrad Laimer (25) wäre im Sommer fast zum FC Bayern München gewechselt.
RB Leipzigs Konrad Laimer (25) wäre im Sommer fast zum FC Bayern München gewechselt.  © Picture Point / Roger Petzsche

Denn der Rekordmeister war wie allgemein bekannt im Sommer an dem Österreicher dran und hätte nun den langen Ausfall kompensieren müssen.

Der Wechsel platzte letztendlich nur deshalb, weil die Roten Bullen die Wechsel-Tür zumachten und ihren Mittelfeldmotor unbedingt halten wollten.

Dabei wäre der 25-Jährige durchaus begeistert von einem Wechsel in die bayerische Hauptstadt gewesen, wie er nun er bei "ServusTV" in der Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7" berichtet:

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"Ich wäre bereit gewesen, im Sommer den Schritt zu machen. Es war sehr nahe, aber das Go von Leipzig ist nicht gekommen. Auf der einen Seite ist es schön, weil ich ein wichtiger Spieler bin. Auf der anderen Seite auch schwierig, weil man viel nachdenkt. Aber ich habe mich damit abgefunden. Es geht einfach weiter."

Wie es nach der Saison weiter geht, ist inzwischen völlig offen. Sein Vertrag in Leipzig wurde nicht verlängert. Dass es die Münchner es im kommenden Jahr noch einmal versuchen und ihn ablösefei bekommen, scheint wahrscheinlich.

Laimer weiß aber: "Einer der besten Vereine auf der Welt klopft auch nicht jeden Sommer an. Man kann es aber eh nicht ändern. Ich konzentriere mich lieber aufs Hier und Jetzt. Wenn man sich zu viele Gedanken macht, verliert man das Wichtigste aus den Augen."

Der erste Schritt wird nun erst einmal sein, die angesprochene Verletzung auch im Hinblick auf die kommende WM in Katar auszukurieren.

Der Mann aus der Zentrale rechnet aber eher wieder mit Einsätzen im neuen Jahr: "Deshalb ist es wichtig, dass ich mir die Zeit gebe, um alles ausheilen zu lassen und eine gute Reha zu machen, damit ich im Jänner wieder voll angreifen kann."

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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