RB Leipzigs Neuzugang Seiwald: "Es hätte nicht besser laufen können!"

Leipzig - Konrad Laimer (25) wird RB Leipzig im Sommer in Richtung FC Bayern München verlassen. Deshalb haben die Sachsen schon früh für Ersatz gesorgt und im Februar Nicolas Seiwald (21) von Schwesterklub Red Bull Salzburg verpflichtet.

Nicolas Seiwald (21,r.) ist aktuell bei der österreichischen Nationalelf im Einsatz. Im Sommer wechselt er zu RB Leipzig.
Nicolas Seiwald (21,r.) ist aktuell bei der österreichischen Nationalelf im Einsatz. Im Sommer wechselt er zu RB Leipzig.  © Hans Punz/APA/dpa

Dabei gab es auch Interesse von "zwei, drei" anderen Vereinen, wie der Mittelfeldmann in einem Interview zugab.

"Das könnts euch eh selber denken welche Vereine - die Bayern wären vielleicht ein zu großer Schritt gewesen, aber es ging um andere, die oben mitspielen", so Seiwald, der in der Vergangenheit bereits mit Bayer 04 Leverkusen, Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht wurde.

Letztendlich sei es dann der Bundesligist aus Sachsen geworden, "weil ich die Ausstiegsklausel hatte, Leipzig sie gezogen hat und ich mich entschlossen habe, nach Leipzig zu wechseln".

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Jetzt ist der 21-Jährige erst einmal bei der österreichischen Nationalmannschaft gefragt. In den kommenden Tagen geht es mit der Mannschaft gegen Aserbaidschan und Estland, bevor er sich mit den Salzburgern wieder auf das Thema Meisterschaft konzentriert.

Dabei sei es jetzt schon gut, einen klaren Plan zu haben: "Für meinen Kopf ist es schon gut, dass das abgeschlossen ist und ich mich jetzt voll auf die nächsten Monate bei Salzburg und mit dem Nationalteam fokussieren kann. Es ist ein Vorteil, dass ich jetzt schon weiß, wie es weitergeht. Es hätte nicht besser laufen können."

Rangnick schwärmt von RB Leipzigs Neuzugang Seiwald

Dass sich die Rasenballer bereits auf einen richtig guten Kicker freuen können, scheint für den Trainer der Österreicher, Ralf Rangnick (64) außer Frage zu stehen.

Der 64-Jährige zuletzt: "Er ist ein absoluter Vollprofi. Alleine seine Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren zeigt, wie wichtig so eine Einstellung zum Beruf ist: Er spielt immer und ist nie verletzt. Als Trainer macht es absolut Spaß, mit so einem Spieler zu arbeiten."

Titelfoto: Hans Punz/APA/dpa

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