Was ist da nur schiefgelaufen? Für RB Leipzig ist der geplatzte Asllani-Deal ein Albtraum

Leipzig - Boah, ist das bitter! Da wurde über Wochen quasi alles ausgehandelt, der Vertrag bis ins letzte Detail zurechtgemacht, und dann scheitert der Wechsel von Fisnik Asllani (23) auf der Zielgeraden. Für RB Leipzig, wo in den letzten Tagen vielleicht alles etwas zu glatt lief, ein herber Rückschlag.

Fisnik Asllani (23) wechselt nicht zu RB Leipzig. Es war alles ausgehandelt, alle rechneten mit dem Transfer. Dann folgte am Freitagabend der Paukenschlag.  © Uwe Anspach/dpa

Denn die Sachsen hatten sich wirklich alles auf das Silbertablett gelegt. Der Spieler von der TSG Hoffenheim wurde zunächst bewusst noch in die Warteschlange gestellt, bis der Deal mit Yan Diomande (19) und Real Madrid über die Bühne geht.

Das klappte am Donnerstag. Zeitgleich wurde Asllani bereits nach Österreich einbestellt. Der Medizincheck fehlte nur noch, im Idealfall wäre der Kosovare vielleicht sogar nach Leeds zum Testspiel der Roten Bullen am Samstag (15 Uhr) mitgereist.

Doch so weit kam es nicht. Nicht näher genannte medizinische Bedenken stoppten den 25-Millionen-Euro-Transfer im wahrsten Sinne des Wortes auf der Ziellinie.

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Für einen der Bundesliga-Konkurrenten der Messestädter, die Sinsheimer, eine durchaus erfreuliche Nachricht.

"Wir stehen zu unserem Spieler. Fisnik hat in der letzten Saison maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen, hat die Vorbereitung auf gewohnt hohem Niveau absolviert und trainiert ab kommender Woche wieder mit der Mannschaft", so Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim.

Ausgeschlossen dabei ist jedoch nicht, dass ein anderer Klub die Ausstiegsklausel trotzdem noch zieht. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist nach dem RB-Hammer aber wohl beträchtlich gesunken.

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Marcel Schäfer (41) muss sich nun ganz schnell eine Alternative für den Wunschspieler suchen.  © Picture Point / Roger Petzsche

RB Leipzig hatte sich auf Fisnik Asllani eingeschossen

Für die Leipziger bedeutet das, dass sich Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) nun wieder auf dem Transfermarkt umschauen muss. Asllani war mit seinem Profil der absolute Wunschspieler. Doch nicht nur das: In zwei Wochen ist Pflichtspielstart. Die Rasenballer hätten ihren Kader gern möglichst schnell zusammen.

Jetzt ist unerwartet die Katastrophe eingetreten und Eile geboten.

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