Plötzlich Stillstand: Wird RB Leipzig auf die Ersatzbank verbannt?
Leipzig - Momentan befindet sich RB Leipzig mitten in der heißen Transferphase. Kurz vor dem Trainingslagerstart am Samstag finden sich langsam wieder alle WM-Fahrer am Cottaweg ein. Im Falle von Yan Diomande (19) könnte es ein kurzes Wiedersehen werden. Je nach Ausgang kann es dann auch auf der Zugangsseite spannend werden.
Dass die Rasenballer um die 100 Millionen Euro durch Spielerverkäufe einnehmen müssen, ist längst bekannt. Sollte der Deal mit Real Madrid durchgehen, hätte der Klub das mit dem Verkauf des Ivorers mit einem Transfer geschafft.
Das heißt aber noch lange nicht, dass die Roten Bullen dann anfangen werden, über ihre Schmerzgrenze zu gehen und absurde Summen für Wunschspieler auszugeben.
Im Falle von Fisnik Asllani (23) war man mit der TSG Hoffenheim allerdings schon ziemlich weit. In der vergangenen Woche stand der Offensivmann bereits kurz vor dem Wechsel zu den Sachsen.
Jetzt allerdings scheinen die Leipziger auf der Ersatzbank zu sitzen. Wie die spanische "Sport" berichtet, hat der FC Barcelona plötzlich Interesse am Goalgetter. Daher wurde bei RB um Aufschub gebeten, weil ein Wechsel zu den Katalanen für Asllani wohl absolut nicht uninteressant wäre.
Die 29 Millionen Euro teure Ausstiegsklausel müssten jedenfalls beide Teams ziehen. Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) hatte das auch vor, ist nun aber gezwungen, im Notfall nach Alternativen zu schauen.
Begehrte Alternativen für RB Leipzig zu teuer
Die heißen laut "Sky" aber nicht unbedingt Said El Mala (19) oder Mika Godts (21). Wie erwähnt würden die Rasenballer keine enormen Sprünge machen, nur weil durch den Diomande-Verkauf ein wahrer Geldsegen bei den Sachsen ankommen würde.
Die erwähnten Spieler sind für die Leipziger sicherlich interessant - aber (noch) zu teuer.
Alles, was über der Grenze von 50 Millionen Euro liegt, kann demnach eigentlich ausgeschlossen werden.
Titelfoto: Uwe Anspach/dpa
