Werner-Elf in Torlaune: "Meckern auf hohem Niveau" nach 5:0-Machtdemonstration

Leipzig - Es hätte Freitagabend nicht besser laufen können für RB Leipzig. Im Kampf um die Champions-League-Plätze konnten sich die Roten Bullen mit einem fulminanten 5:0 gegen die TSG Hoffenheim durchsetzen. RB-Trainer Ole Werner (37) zeigte sich im Nachhinein reflektiert.

Ole Werner (37) zeigt sich nach dem Sieg zufrieden. (Archivbild)
Ole Werner (37) zeigt sich nach dem Sieg zufrieden. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa

"Da will ich heute nicht meckern", sagte Werner und sprach von einer "Top-Leistung". Entscheidend sei die gestiegene Effizienz gewesen. Leipzig habe sich "in kurzer Zeit eine vernünftige Führung" erspielt und danach von den Räumen profitiert. Gleichzeitig mahnte er mit Blick auf den Saisonendspurt zur Konstanz.

"Hinten raus hätten wir den einen oder anderen Moment noch klarer spielen können, aber das ist heute Meckern auf hohem Niveau", so der Trainer.

Auch Christoph Baumgartner (26) unterstrich die Bedeutung des Sieges nach der Niederlage in Stuttgart: "Wenn es schiefgeht, ist es eine ganz andere Stimmung." Schlüssel seien gewonnene zweite Bälle und die Aggressivität im Zentrum gewesen.

RB-Leipzig-Blog: Ole Werner gibt Personal-Update vor Topspiel
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Für gute Stimmung sorgte zudem Brajan Gruda (21). Nach seinem Doppelpack wäre er am liebsten gleich auf dem Platz geblieben. "Ja, es war ein geiles Spiel. Ich glaube, jeder von uns hat Spaß gehabt, das haben wir auf dem Platz gezeigt. Wer will da rausgehen? Da will jeder weiterspielen."

Die Freude ist nach dem Spiel nicht nur bei Brajan Gruda (21) groß.
Die Freude ist nach dem Spiel nicht nur bei Brajan Gruda (21) groß.  © Julius Frick/dpa

"Brutal bittere Lektion": Hoffenheim-Trainer Christian Ilzer nach Niederlage bedient

Die Leipziger hatten nach dem 5:0-Heimsieg allen Grund zur Freude.
Die Leipziger hatten nach dem 5:0-Heimsieg allen Grund zur Freude.  © Julius Frick/dpa

Ganz anders die Lage bei Hoffenheim: Trainer Christian Ilzer (48) sprach von einer "brutal bitteren Lektion".

Nach ordentlichem Beginn habe seine Mannschaft komplett den Faden verloren. "Wir haben katastrophal verteidigt" und Leipzig "eingeladen, Tore zu machen". Besonders der Einbruch nach dem ersten Gegentor sei entscheidend gewesen.

Im Hinblick auf den Einzug in die Champions League ist für RB-Leipzig-Trainer Ole Werner klar: "Wenn du so eine Leistung wiederholst, dann spielst du dich zwangsläufig" hinein.

"El Plastico"-Topspiel: Was Werner jetzt von seinem Team fordert
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Trotzdem ist ihm bewusst: "Wir müssen bei uns bleiben, die richtigen Schlüsse aus unseren Leistungen ziehen und jedes Spiel aufs Neue sauber vorbereiten."

Titelfoto: Montage: Jan Woitas/dpa; Julius Frick/dpa

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