Transfer-Zoff um wechselwilliges DFB-Juwel? Noch-Arbeitgeber reagiert deutlich!
Freiburg im Breisgau - Deutlicher geht es wohl kaum. Wegen der aufgekommenen Zoff-Gerüchte rund um Noah Atubolu (24) hat der SC Freiburg klar Stellung bezogen.
"Entgegen der aktuellen Berichterstattung in einigen Medien betonen wir, dass die Kommunikation mit Atu [Atubolu, Anm. d. Red.] von beidseitiger Wertschätzung, Respekt und Offenheit gekennzeichnet ist", schrieb der Bundesligist am Dienstag bei Instagram zu einem Bild des 24-Jährigen.
"So war's bis zum heutigen Tag und so werden wir das auch in Zukunft halten", ergänzten die Breisgauer zudem und stellten sich damit klar gegen Berichte über einen angeblichen Knall zwischen Spieler und Verein.
Die laut gewordenen Ärger-Meldungen habe Atubolu dabei laut "Bild" selbst herbeigeführt. Der 25-Millionen-Euro-Keeper wolle seinen bis 2027 laufenden Vertrag nämlich nicht verlängern, soll stattdessen - trotz offenbar fehlender Angebote - auf einen Wechsel ins Ausland pochen.
Demnach habe man ihm nach dem verlorenen Europa-League-Finale (0:3) gegen den englischen Top-Klub Aston Villa daraufhin intern sogar mit einem festen Platz auf der Bank gedroht.
Mio Backhaus als Atubolu-Ersatz?
Unabhängig von der Zukunft Atubolus hat der SCF aber schon einmal sicherheitshalber vorgesorgt: Für eine mögliche neue Nummer eins verpflichtete man nämlich Mio Backhaus (22) von Werder Bremen, überwies für den 22 Jahre jungen Schlussmann mit zwölf Millionen Euro eine Rekordablöse an den Bundesliga-Konkurrenten.
Man wäre also im Kasten auch künftig gut und verlässlich aufgestellt, auch ohne Atubolu - und könnte sich gleichzeitig noch über eine mehr als üppige Ablöse freuen. Win-win-Situation.
Titelfoto: Robert Michael/dpa
