"War sch***e auf der Tribüne!" Dynamo-Verteidiger Bünning darf wieder ran

Dresden - Lars Bünning feierte am Dienstag seinen 26. Geburtstag. Was steht denn bei ihm so auf dem Wunschzettel fürs neue Lebensjahr? "Ist ja klar, oder? Das, was bei allen draufsteht", grinste er am Mittwoch nach dem Training. Das Wort "Aufstieg" sagte er nicht, meinte es aber. Den nächsten Schritt dorthin kann er am Samstag in Halle machen.

Lars Bünning (26, v.) hat seine Sperre abgebrummt und wird in Halle neben Kevin Ehlers (23, h.) in der Innenverteidigung auflaufen.
Lars Bünning (26, v.) hat seine Sperre abgebrummt und wird in Halle neben Kevin Ehlers (23, h.) in der Innenverteidigung auflaufen.  © Lutz Hentschel

Er wird spielen, hat die Sperre nach seiner fünften Gelben abgesessen. Auf der anderen Seite fehlt aus jenem Grund diesmal Dynamos Jakob Lewald (25). Er kann "Kuba" aber schon mal verraten, wie es ist, zuschauen zu müssen.

"Es war sch***e auf der Tribüne, muss ich ehrlich sagen. Man ist angespannter, als wenn mal selbst dabei ist, weil man keinen Einfluss nehmen kann", so Bünning.

Er sah die Partie gegen Essen als richtige Reaktion auf die Niederlage in Aue, auch wenn das Ergebnis nicht zu 100 Prozent passte.

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"Wir können es alle nicht mehr hören, müssen es uns aber anhören, weil es zu oft vorkommt. Wir verlieren die Spiele unverdient oder spielen unentschieden. Aber es ist eine gute Reaktion."

Dass es beim Halleschen FC ergebnistechnisch wieder besser wird, dafür kann und soll er auch sorgen. Nach jeweils zwei Gegentoren in den letzten fünf Spielen soll die Null mal wieder stehen.

In Aue war Lars Bünning (3.v.r., hier nach dem 0:1 von Marcel Bär) am Boden. Dresden verlor die Partie und er sah seine fünfte Gelbe.
In Aue war Lars Bünning (3.v.r., hier nach dem 0:1 von Marcel Bär) am Boden. Dresden verlor die Partie und er sah seine fünfte Gelbe.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

"Definitiv, auf jeden Fall. Wenn wir zu null spielen, haben wir einen Punkt sicher. Das Tor verteidigen muss die erste Devise sein, um Zähler einzufahren. Vorn haben wir immer die Qualität, eins zu schießen." Na dann: machen!

Titelfoto: Bildmontage: PICTURE POINT / S. Sonntag

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