Capretti nach Dynamo-Abstieg enttäuscht: "Absolute Leere, die Jungs sind am Heulen"

Dresden - Dynamo ist nach einer Sieglosserie und der 0:2-Niederlage im Relegationsrückspiel am Dienstag abgestiegen. Während auf der einen Seite der Aufstieg gefeiert wurde, verschwanden die Dynamo-Spieler schnell in der Kabine. Geäußert haben sich anschließend beide Trainer.

Anfang März übernahm Guerino Capretti (40) das Dynamo-Amt. Konnte in seiner Zeit keinen einzigen Sieg einfahren.
Anfang März übernahm Guerino Capretti (40) das Dynamo-Amt. Konnte in seiner Zeit keinen einzigen Sieg einfahren.  © Robert Michael/dpa

Dynamo-Trainer Guerino Capretti (40): "Ich gratuliere zum Aufstieg. Es fällt schwer in die Analyse zu gehen. Es ist pure Enttäuschung, Trauer, Wut, alles ist da mit drin. Wir hatten gute Chancen, sie aber nicht genutzt, es ist extrem enttäuschend. Am Ende war es zu wenig, wenn wir es nicht schaffen - bei allen Respekt für Lautern - uns gegen einen Drittligisten durchzusetzen, dann ist es extrem bitter und wir sind enttäuscht. Da ist dann absolute Leere, die Jungs sind am Heulen, da geht einfach nichts mehr. Wir mussten uns sammeln in der Kabine, es war Totenstille, da findest du keine Worte. Das ist eine Situation, die musst du erstmal sacken lassen. Es geht nicht um die Spieler, es geht nicht um mich, man muss erstmal alles sacken lassen. Alles andere steht jetzt nicht zur Debatte."

Kaiserslautern-Trainer Dirk Schuster (54): "Die Mannschaft hat immer an ihre Chance geglaubt. Dynamo hatte ein, zwei starke Möglichkeiten. Doch am Ende sind wir nicht unverdient in die 2. Liga aufgestiegen. Wir haben nach den beiden Spielen noch das I-Tüpfelchen draufgesetzt. Wir haben nur Kleinigkeiten verändert, von der Dreier- zur Viererkette. Die Jungs haben es sich verdient. Dynamo hätte es auch verdient gehabt. Ich habe meine Mannschaft gebeten, die Feierlichkeiten im Stadion etwas zurückzuhalten, wir werden dann im Bus die Kuh fliegen lassen."

Den Spielverlauf könnt ihr im Liveticker zum Relegationsrückspiel hier nochmal nachlesen.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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