Darum hält sich dieser BVB-Star hier einen Dynamo-Spieler auf die Stirn

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Dortmund/Dresden - Was macht man, wenn einen die Langeweile plagt? Ein Spielchen! So zumindest vertreibt sich offenbar BVB-Star Gregor Kobel (28) gern die Zeit. Der Torhüter postete am Freitag auf TikTok ein Video, in dem man ihn beim "Wer bin ich" beobachten konnte. Dabei ging es dann plötzlich um einen Spieler von Dynamo Dresden.

Torwart Gregor Kobel (28, r.) und Alexander Rossipal (29, M.) spielten drei Jahre gemeinsam in Hoffenheim.
Torwart Gregor Kobel (28, r.) und Alexander Rossipal (29, M.) spielten drei Jahre gemeinsam in Hoffenheim.  © IMAGO / Thomas Frey

Im Sonnenschein hält Gregor Kobel den Namen "A. Rossipal" an seine Stirn. Dann beginnt das muntere Ratespiel auch schon. "Also, spiele ich in der Bundesliga?" ist die erste Frage des Schweizers.

Eine Stimme im Hintergrund verneint, ebenso wie die folgenden Fragen, ob die gesuchte Person in der englischen Premier League, der spanischen "La Liga", der italienischen "Serie A", der französischen "Ligue 1" oder in Amerika spielt. Einzig die Frage, ob die Person aktiv Fußball spielt, wird mit "Ja" beantwortet.

Nach einiger Zeit fragt Kobel verwundert: "Was hast Du für einen Spieler genommen?" Das muntere Raten geht weiter und der BVB-Keeper hat gefühlt immer mehr Fragezeichen auf der Stirn. Schließlich fragt er: "Spielt meine Mannschaft international". Die Antwort aus Dynamo-Fan-Sicht heißt leider: "Nein".

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Langsam tastet sich der Schweizer vor. "Spiele ich in Deutschland?", fragt er und bekommt eine positive Antwort. Irgendwann fällt es ihm ein: "Spiele ich in der 2. Liga?". Die Antwort lautet ja. Nach der Frage: "Spiele ich bei Dresden?" ist das Rätsel gelöst: "Jaaa, bin ich Alex Rossipal?" kommt er schließlich drauf.

Gregor Kobel (28) soll bei "Wer bin ich" den Namen seines besten Kumpels erraten: Dynamo Dresdens Verteidiger Alexander Rossipal (29).
Gregor Kobel (28) soll bei "Wer bin ich" den Namen seines besten Kumpels erraten: Dynamo Dresdens Verteidiger Alexander Rossipal (29).  © Screenshot/TikTok/greg_kobel
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Gregor Kobel und Alexander Rossipal: Drei Jahre in einer WG, gemeinsames Debüt in der Europa League unter Julian Nagelsmann

Am 7. Dezember 2017 debütierten Kobel (3.v.l.h.) und Rossipal (29, v.r.) gemeinsam für die TSG Hoffenheim in der Europa League.
Am 7. Dezember 2017 debütierten Kobel (3.v.l.h.) und Rossipal (29, v.r.) gemeinsam für die TSG Hoffenheim in der Europa League.  © IMAGO / foto2press

Doch welche Verbindung haben Gregor Kobel und Alexander Rossipal (29) eigentlich? Ganz einfach: die beiden kennen sich schon seit elf Jahren und sind seitdem beste Kumpel.

Die Wege des Schweizers und des gebürtigen Stuttgarters kreuzten sich 2014 erstmals bei der TSG Hoffenheim II. Von 2015 an spielten sie regelmäßig gemeinsam in der Regionalliga und wohnten drei Jahre lang bis 2018 in einer WG.

Schon 2014 hatten sie in der A-Junioren-Bundesliga ein gemeinsames Spiel für die TSG bestritten, damals war Kobel noch ausgeliehen an die Badener. Von 2015 an spielten sie 29 Partien gemeinsam in der Regionalliga. Ein besonderes Highlight war ihr gemeinsames Debüt auf internationaler Bühne.

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Der jetzige Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) verhalf beiden am 7. Dezember 2017 zum Startelf-Einsatz in der Gruppenphase der Europa League bei der Begegnung TSG Hoffenheim gegen Ludogorets Razgrad (1:1).

Am Ende der Saison trennten sich die sportlichen Wege von Kobel und Rossipal, da der Linksverteidiger zum SV Sandhausen wechselte, was allerdings örtlich nur wenige Kilometer von Hoffenheim entfernt liegt.

Verbunden blieben sie danach trotz größerer Entfernung (Dortmund-Rostock) und verbringen immer noch gemeinsame Urlaube. Kobel drückt Rossipal mit Sicherheit auch fest die Daumen für den Klassenerhalt mit Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO / Thomas Frey, Screenshot/TikTok/greg_kobel

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