Dynamo-Boss Gonther verrät weitere Transferpläne und formuliert das Saisonziel

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Dresden - Zehn Neue (inklusive der drei vorherigen Leihspieler) sind schon da. Weitere werden folgen. "Ich habe ja kein Geheimnis daraus gemacht, dass wir noch zwei Innenverteidiger suchen und zwei Spieler für den Flügel. Ein Innenverteidiger ist da, die anderen Positionen sind noch offen", sagt Dynamos Sportgeschäftsführer Sören Gonther (39). Alles Investitionen in die Zukunft.

Sportboss Sören Gonther (39) erklärt, was er noch plant.
Sportboss Sören Gonther (39) erklärt, was er noch plant.  © Lutz Hentschel

Klappt alles so, wie es sich Gonther wünscht, werden am Ende 13 Neuzugänge im Kader der SG Dynamo stehen. Der Verein hat dabei auch richtig viel Geld in die Hand genommen.

Die ehemaligen Leihspieler Thomas Keller (26), Robert Wagner (22) und Jonas Sterner (24) hatten alle noch laufende Verträge bei ihren Vereinen. Der Verkauf von Kofi Amoako (21) an den Hamburger SV hat da sicher mehr als nur geholfen.

"Das ist natürlich ein Invest in eine Mannschaft, die die nächsten Jahre hier spielen soll, das ist klar. Und natürlich möchte ich nächstes Jahr im Sommer nicht wieder zwölf oder 13 Neuzugänge holen, das ist auch völlig klar", erklärt Gonther.

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"Wobei ich die Leihspieler nicht unbedingt als Neuzugänge richtig dazuzähle. Es war mein Ziel, die funktionierende Gruppe so gut es geht zusammenzuhalten mit den Ergänzungen, die wir machen wollten. Und da bin ich sehr zufrieden, dass da vieles von dem geklappt hat, was wir uns vorgenommen haben."

Sören Gonther will von größeren Zielen als dem Klassenerhalt nichts wissen

In der Rückrunde war Dynamos Abwehrzentrale ein Pfund. Ein weiterer Innenverteidiger soll noch kommen.
In der Rückrunde war Dynamos Abwehrzentrale ein Pfund. Ein weiterer Innenverteidiger soll noch kommen.  © IMAGO/speedshot

Die Qualität der Neuen hat eine Euphorie unter den Fans entfacht. Einige träumen schon wieder von mehr, doch Gonther bremst aus den Erfahrungen der letzten Jahre heraus etwas.

"Also es ist das zweite Jahr zweite Liga für den Verein. Wir alle wissen, was so die letzten zehn Jahre meistens passiert ist oder was nach dem letzten Drittliga-Aufstieg dann das Jahr darauf wieder passiert ist. Wir wissen, wie spät wir letztes Jahr von der Schippe gesprungen sind. Und diese Liga, Fortuna Düsseldorf brauche ich jetzt als Beispiel auch nicht mehr anführen, ist unglaublich ausgeglichen. Da sind wir sehr, sehr demütig", will Gonther von höheren Zielen nichts wissen.

Deshalb will der 39-Jährige auch von einem konkreteren Saisonziel als dem Klassenerhalt nichts hören: "Wenn ich sage, wir wollen uns in dieser Liga etablieren, dann ist der Klassenerhalt immer das Allererste für uns und das Wichtigste."

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"Ich weiß nicht, wie viele Mannschaften die 40 Punkte erst kurz vor Schluss erreicht haben, wenn du Nürnberg, Bochum, Karlsruhe nimmst, keine Ahnung. Also das Saisonziel für mich ist, im ersten Spiel in Nürnberg zu gewinnen. Und weiter denke ich gar nicht."

Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel, IMAGO/speedshot

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