Dynamo-Coach Stamm hadert mit nicht gegebenem Platzverweis: "Klare zweite Gelbe"

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Braunschweig - Thomas Stamm (43) wird am Sonntag wie immer ab 13.30 Uhr die 2. Bundesliga schauen. Diesmal mit besonderem Blick. Gewinnen Düsseldorf (gegen Elversberg) und Fürth (bei der Hertha) nicht, ist der Klassenerhalt für Dynamo Dresden auf dem Sofa geschafft. Er hätte es gern aus eigener Kraft geregelt, doch das klappte beim 1:2 in Braunschweig nicht. Grund war der Chancenwucher ab der 66. Minute.

Schiedsrichter Christian Dingert (45, M.) stand in Braunschweig vor allem bei der Elfer-Szene im Mittelpunkt.
Schiedsrichter Christian Dingert (45, M.) stand in Braunschweig vor allem bei der Elfer-Szene im Mittelpunkt.  © Andreas Gora/dpa

Ohnehin spielte diese Minute für den Dynamo-Trainer eine große Rolle im Spiel. Es stand 0:2, als Schiedsrichter Christian Dingert (45) nach VAR-Check Elfmeter für Dresden pfiff.

Fabio Kaufmann (33) hatte Vincent Vermeij (31) mit dem Ellbogen am Kopf getroffen. Kaufmann hatte zwei Minuten zuvor Gelb gesehen. Hat der Schiri erklärt, warum er die zweite Gelbe Karte, was Gelb-Rot bedeutet hätte, dann hat stecken lassen?

"Ja, und ich habe es nicht verstanden. Wenn er da ein Foulspiel sieht, dann ist es für mich eine klare zweite Gelbe", sagte Stamm nach der Partie.

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"Es ist müßig, darüber zu diskutieren, die Dinge müssen wir annehmen. Wir hatten mit einem Elfmeter die Möglichkeit, ranzukommen. Die haben wir nicht genutzt. Aber wir wissen auch, mit einem Spieler mehr gute 30 Minuten, das kann noch mal in eine andere Richtung laufen."

Alles wie immer: Thomas Stamm schaut Sonntag 2. Bundesliga

Nach der Niederlage in Braunschweig haderte Dynamo-Trainer Thomas Stamm (43) auch mit einem ausgebliebenen Platzverweis.
Nach der Niederlage in Braunschweig haderte Dynamo-Trainer Thomas Stamm (43) auch mit einem ausgebliebenen Platzverweis.  © Andreas Gora/dpa

Doch allein an dieser Szene wollte und konnte er die Niederlage nicht festmachen. "Darauf haben wir keinen Einfluss, sondern: Sind wir effizient, sind wir in den Momenten vielleicht einen Tick ruhiger, einen Tick sauberer, verteidigen wir besser in den entscheidenden Situationen - das sind die Dinge, die mich deutlich mehr interessieren. Es wird wahrscheinlich immer unterschiedliche Sichtweisen geben und die müssen wir akzeptieren, jetzt und in Zukunft", so der Schweizer.

Auch nächste Woche daheim gegen Kiel. Aber vielleicht ist es ja nur ein Spiel um einen besseren Tabellenplatz und nicht der Kampf gegen die drohende Relegation. Wenn die Partien am Sonntag um 13.30 Uhr angepfiffen werden, werden viele Dynamo-Fans am TV hängen.

"Möglich, dass ich da noch am Arbeiten bin. Wir trainieren normal, bereiten nach, haben das ein oder andere Gespräch", erklärte Stamm. "Und ja, ich werde dann wie immer schauen. Aber nicht nur, weil es um alles geht. Ich schaue die Spiele immer an, ich will ja informiert sein."

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Und hoffentlich hat Dynamo da mehr Glück als am Samstag in Braunschweig.

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Titelfoto: Bildmontage: Andreas Gora/dpa

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