Dynamo in Nürnberg live: Hier läuft heute das Traditionsduell im TV

Nürnberg - Zurück in die Erfolgsspur? Nach zwei denkbar bitteren Niederlagen in Folge will Dynamo Dresden an diesem Samstag (Anstoß 13 Uhr) auswärts beim 1. FC Nürnberg endlich wieder Zählbares einfahren.

Mit einem Erfolg gegen die Franken könnte sich das Team von SGD-Chefcoach Thomas Stamm (43) im Zweitliga-Keller etwas Luft verschaffen - was zugleich wichtig wäre, um am Ende die Klasse zu halten.

Erschwert wird das Vorhaben jedoch durch die Unruhen nach den schweren Fan-Ausschreitungen am Osterwochenende gegen Hertha BSC sowie eine angespannte Personallage.

TAG24 berichtet im Liveticker - und hält Euch selbstverständlich vor, während und auch nach der Partie auf dem Laufenden.

11.40 Uhr: Die aktuelle Lage vor dem Max-Morlock-Stadion

Rund eineinhalb Stunden vor Anpfiff der Partie ist auf den Straßen rund um das Stadion einiges los.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, braucht somit starke Nerven und viel Geduld, denn es staut sich an mehreren Stellen und der Verkehr geht nur im Schneckentempo voran.

Bleibt zu hoffen, dass alle rechtzeitig den Weg ins "Achteck" schaffen.

Aktuell geht es nur langsam voran.  © TAG24/Thomas Nahrendorf

11.37 Uhr: Wer überträgt das Spiel heute live?

Noch beim letzten Heimspiel war die Dynamos im Free-TV zu sehen, ohne kostenpflichtiges Abo bleibt der Bildschirm diesmal jedoch schwarz.

Das Spiel zwischen der SGD und dem 1. FCN wird exklusiv bei Sky übertragen. Im TAG24-Liveticker verpasst ihr dennoch nichts und könnt die Partie wie gewohnt live verfolgen. Viel Spaß!

Das Traditionsduell ist live nur bei Sky zu sehen.  © Harry Langer/dpa

11.15 Uhr: SGD-Teambus rollt gleich Richtung Stadion

Die Dresdner sind da!

Der SGD-Mannschaftsbus steht derzeit noch vor dem Teamhotel am Nürnberger Hauptbahnhof, wird sich aber in Kürze mit Spielern und Betreuern auf den Weg Richtung Max-Morlock-Stadion machen.

Zeitdruck gibt es keinen, 90 Minuten vor Anpfiff bleibt noch ausreichend Zeit für die Ankunft.

Alle einsteigen! Der Mannschaftsbus ist startklar.  © TAG24/Thomas Nahrendorf

11.04 Uhr: Dynamos Horror-Bilanz gegen den 1. FC Nürnberg

Man kennt sich: Schon zum 18. Mal treffen beide Mannschaften heute aufeinander. Die bisherige Bilanz der Dynamos gegen den 1. FC Nürnberg fällt dabei aber richtig übel aus.

Erst eine einzige Partie konnte die SGD bislang für sich entscheiden. Damals gewann Dynamo Ende Januar 2017 das Zweitliga-Auswärtsspiel gegen den Club knapp mit 2:1 (1:0) durch die Treffer von Philip Heise (34) und Erich Berko (31).

In den übrigen Duellen gab es keinen weiteren Sieg der Schwarz-Gelben, dafür zehn Erfolge für Nürnberg sowie sechs Unentschieden. Höchste Zeit also, das zu ändern.

Philip Heise (34, r.) brachte die Dynamos damals mit 1:0 in Führung.  © Lutz Hentschel

10.41 Uhr: Dynamo-Routinier Kutschke trifft heute auf Ex-Klub

Für Stefan Kutschke (37) wird die Partie beim 1. FC Nürnberg zu einer Reise in die Vergangenheit. Der Dynamo-Routinier spielte einst selbst für den "Glubb", sportlich blieb seine Zeit dort jedoch ohne Erfolg.

Im Sommer 2015 wechselte der heute 37-Jährige fest vom Erstligisten VfL Wolfsburg nach Franken. Dort wirklich Fuß fassen konnte er jedoch nicht und wurde vom damaligen Cheftrainer René Weiler (52) gemeinsam mit Ex-SGD-Kicker Robert Koch (40) in die zweite Mannschaft versetzt.

Kutschke ließ sich die Degradierung allerdings nicht gefallen, zog daraufhin per einstweiliger Verfügung vors Arbeitsgericht, nahm die Klage später jedoch wieder zurück und stieg schließlich wieder ins Profitraining ein. "Die Einsicht bei Stefan Kutschke ist da, dass der von ihm eingeschlagene Weg über den Rechtsanwalt nicht der richtige war", hatte Ex-FCN-Sportvorstand Andreas Bornemann (54) damals erklärt.

Trotz Rückkehr in den Profi-Kader war seine Zeit beim Club allerdings nicht von Dauer, denn schon ein halbes Jahr später ging es in der Wintertransferphase per Leihe weiter nach Dresden.

Stefan Kutschke (37) spielte ein halbes Jahr für den 1. FCN, kam dort allerdings nur auf magere fünf Einsätze.  © IMAGO / Zink

10.13 Uhr: Gelb-Alarm! Wem eine Sperre droht

Weiterhin ist unklar, ob Dynamo-Akteur Niklas Hauptmann (29) heute überhaupt spielen kann. Sollte der Mittelfeldmotor aber doch rechtzeitig fit werden, müsste er mit besonderer Vorsicht zu Werke gehen.

Der 29-Jährige steht nämlich bei vier Gelben Karten, eine weitere Verwarnung hätte eine Sperre im Heimspiel gegen den VfL Bochum am kommenden Samstag (Anpfiff 13 Uhr) zur Folge.

Auf Nürnberger Seite ist mit Rechtsverteidiger Tim Janisch (20) ebenfalls nur ein Spieler vorbelastet, auch er muss somit aufpassen.

Sollte er zum Einsatz kommen, ist bei Dynamos Niklas Hauptmann (29) Vorsicht geboten.  © Lutz Hentschel

9.50 Uhr: Schwarz-gelbe Reisegruppe on Tour

Für die Dynamos ist kein Weg zu weit, auch an diesem Spieltag nicht.

Bereits die Anreise nach Franken zeigt entlang der A72 und A9, wie viele SGD-Fans unterwegs sind. Unzählige Fahrzeuge tragen DD-Kennzeichen oder kommen aus dem Dresdner Umland.

Damit wird einmal mehr deutlich, dass die Reiselust der schwarz-gelben Anhängerschaft offenbar keine Grenzen zu kennen scheint.

Abfahrt! Mit gelbem Schal am Auto geht es für diesen Neuner nach Nürnberg.  © TAG24/Thomas Nahrendorf

9.35 Uhr: Dynamo plagen Verletzungssorgen vor FCN-Duell

Die Dynamos gehen mit großen Personal-Problemen in das heutige Auswärtsspiel gegen den 1. FCN. SGD-Trainer Thomas Stamm (43) muss nämlich auf mehrere Akteure verzichten.

Neben dem Langzeit-Verletzten Lennart Grill (27) fehlen auch Elias Bethke (23) und Vinko Sapina (30). Robert Wagner (22) und Kofi Amoako (20) müssen zudem eine Gelbsperre absitzen.

Hinter dem Einsatz von Niklas Hauptmann (29, Schulterverletzung) und Thomas Keller (26, muskuläre Probleme) stehen obendrein dicke Fragezeichen.

Wie Stamm selbst die personelle Lage einschätzt und wer die Ausfälle ersetzen könnte, erfahrt ihr hier: "Dynamo-Coach Stamm muss basteln - Boeder und Herrmann als Alternativen"

Droht verletzungsbedingt auszufallen: SGD-Motor Niklas Niklas Hauptmann (29).  © Lutz Hentschel

9.18 Uhr: Geplante Massenschlägerei vor Zweitliga-Match zwischen Dynamo und Nürnberg

Wald-und-Wiesen-Treffen: Erneut sind Dynamo-Fans ins Visier der Ermittler geraten.

Laut Polizei sollen sich Anhänger der SGD nur eine Woche nach den Vorkommnissen am Ostersamstag zu einer sogenannten "Drittortauseinandersetzung" im Süden Thüringens verabredet haben.

In der Nacht vor dem Zweitligaspiel hätten Einsatzkräfte im Raum Eisfeld (Landkreis Hildburghausen) eine offenbar vorbereitete größere Auseinandersetzung mit Fans des 1. FC Nürnberg unterbunden.

Alles Weitere dazu könnt Ihr hier nachlesen: "Dynamo- und Nürnberg-Fans verabreden sich zu Schlägerei, dann kommt die Polizei"

9.02 Uhr: Nürnberg-Coach Klose nimmt Stellung zu den Vorfällen im Rudolf-Harbig-Stadion

Nur rund eine Woche nach den Ausschreitungen beim Dynamo-Heimspiel gegen Hertha BSC nutzte FCN-Chefcoach Miroslav Klose (47) die Pressekonferenz vor dem heutigen Traditionsduell, um auch abseits des Sportlichen auf die Vorfälle vom Ostersamstag im Rudolf-Harbig-Stadion einzugehen.

"Das sind Fußball-Chaoten. Wir müssen an die denken, die den Sport genauso lieben wie wir. Verrückte gibt es überall und die gibt es auch im Fußball. Aber da müssen wir zusammen schauen, dass wir die eingrenzen", stellte der Weltmeister von 2014 unmissverständlich klar und bezog damit klar Stellung.

Eine erneute Eskalation schließe der Ex-DFB-Knipser aber aus: "Ich bereite die Spieler auch nicht darauf vor, weil du so etwas nicht planen kannst", erklärte der 47-Jährige weiter. Der Fokus liege für ihn ausschließlich auf dem Sportlichen sowie der Atmosphäre.

"Ich gehe nur vom Positiven und einer fantastischen Stimmung aus, weil ich weiß, dass beide Fanlager richtig Stimmung machen können. Wenn die beiden Mannschaften fußballerisch richtig was auf die Platte bringen können, dann wird es ein fantastisches Spiel. Und nur das ist bei mir der erste Gedanke."

Kritisierte die Ausschreitungen am Osterwochenende scharf: Nürnberg-Trainer und DFB-Held Miroslav Klose (47).  © Swen Pförtner/dpa

8.40 Uhr: Wie die Polizei das Hochrisikospiel in Nürnberg absichert

Das heutige Zweitliga-Match zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden ist von den Behörden als Hochrisikospiel eingestuft worden. Entsprechend müssen sich die Fans also auf ein erhöhtes Sicherheitsaufkommen einstellen.

Wie eine Sprecherin des Polizeipräsidium Mittelfranken auf TAG24-Nachfrage mitteilte, seien die strengeren Maßnahmen auf frühere Vorkommnisse zurückzuführen. Die schweren Ausschreitungen beim Dynamo-Heimspiel am vergangenen Ostersamstag hätten hierbei allerdings keine Rolle gespielt, betonte die Beamtin.

Vielmehr komme "ein bewährtes Einsatzkonzept" zum Einsatz, das in der Vergangenheit schon bei den Frankenderbys zwischen dem "Glubb" und der SpVgg Greuther Fürth genutzt worden sei. Dieses sehe unter anderem eine konsequente Trennung der beiden Fanlager im Max-Morlock-Stadion sowie bei der An- und Abreise vor. Die Zahl der Einsatzkräfte habe man dafür demnach erhöht.

Ziel der Polizei ist eine strikte Trennung der beiden Fanlager.  © --/dpa

8.25 Uhr: Dynamo-Anhängerschaft vor Saison-Bestwert in Nürnberg

Wie zu erwarten war, ist das Traditionsduell zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden mit rund 45.000 verkauften Tickets restlos ausverkauft.

Mehr als 9000 Dynamo-Fans werden erwartet und könnten im Max-Morlock-Stadion für die bislang größte Gästekulisse der aktuellen Saison sorgen, womit der bisherige Bestwert des 1. FC Kaiserslautern von rund 6000 mitgereisten Anhängern sogar deutlich übertroffen würde.

Ob diese Marke bis zum Saisonende Bestand hat, ist jedoch eher unwahrscheinlich, zumal mit dem 1. FC Magdeburg und Schalke 04 noch zwei weitere XXL-Fanlager in Franken erwartet werden.

Über 9000 SGD-Anhänger haben sich mit Tickets eingedeckt, werden ihrer Mannschaft im Max-Morlock-Stadion die Daumen drücken.  © Daniel Karmann/dpa

8.10 Uhr: Traditionsduell! Dynamo Dresden gastiert heute beim 1. FC Nürnberg

Neuer Spieltag, gleiche Mission: Die Dynamos spielen auch heute wieder um so dringend benötigte Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Mit einem Erfolgserlebnis gegen den "Glubb" könnten die Dresdner dem Ziel vom Zweitliga-Klassenerhalt ein Stück näher kommen, nachdem man zuvor gleich zweimal leer ausgegangen war. Sowohl bei der 1:2-Auswärtsniederlage beim SC Paderborn 07 als auch beim 0:1 gegen Hertha BSC blieb die SGD nämlich ohne Zählbares, doch Thomas Stamm (43) konnte den Auftritten dennoch Positives abgewinnen.

"Wenn man die Leistungen bewertet, haben wir gegen zwei starke Gegner nur wenig zugelassen und uns selbst gute Chancen herausgespielt. Letztlich geht es um die Chancenverwertung, in der wir aktuell nicht sauber genug sind", erklärte der 43-jährige Chefcoach auf der Pressekonferenz am Donnerstag vor dem Match gegen den im Mittelfeld stehenden FCN, der mit 37 Punkten und komfortablem Vorsprung von acht Zählern auf die Gefahrenzone deutlich entspannter auf die Tabelle blickt als die Schwarz-Gelben.

Stamm zufolge sei es demnach wichtig, die Überzeugung nicht zu verlieren, denn nur so könne man Punkte mitnehmen und auch in "Franggn" bestehen.

Dynamo-Cheftrainer Thomas Stamm (43) glaubt an einen Sieg seiner Mannschaft.  © Lutz Hentschel

11. April, 8 Uhr: Dynamo Dresden beim 1. FC Nürnberg im Liveticker

Guten Morgen und herzlich willkommen zu unserem Liveticker für das Auswärtsspiel von Dynamo Dresden beim 1. FC Nürnberg.

Wir halten Euch über alle wichtigen Informationen rund um die Zweitliga-Partie auf dem Laufenden.

Tabelle 2. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Schalke 04 28 39:24 55
2 SC Paderborn 07 28 47:31 54
3 SV 07 Elversberg 28 48:30 52
4 SV Darmstadt 98 28 50:32 50
5 Hannover 96 28 47:35 50
6 Hertha BSC 28 43:33 47
7 1. FC Kaiserslautern 28 48:41 43
8 Karlsruher SC 29 47:53 40
9 1. FC Nürnberg 28 38:38 37
10 VfL Bochum 1848 28 39:40 33
11 Holstein Kiel 29 36:43 32
12 Arminia Bielefeld 29 42:44 31
13 Fortuna Düsseldorf 29 27:45 31
14 1. FC Magdeburg 28 43:51 30
15 Eintracht Braunschweig 28 30:45 30
16 SG Dynamo Dresden 28 45:47 29
17 SpVgg Greuther Fürth 28 40:61 29
18 SC Preußen Münster 28 31:47 27

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Letzteres gilt auch für Rang 2. Platz 3 spielt mit dem drittletzten Rang der Bundesliga um Aufstieg oder Verbleib in Deutschlands höchster Fußball-Spielklasse.

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