Dynamo gegen Braunschweig live: Auf diese Spieler muss Thomas Stamm verzichten

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Braunschweig - Nach einer langen Saison voller Zittern und Bangen kann sich Dynamo Dresden heute (13 Uhr) vorzeitig den Klassenerhalt sichern! Im Duell beim direkten Konkurrenten Eintracht Braunschweig reicht der SGD tatsächlich ein einziger Punkt, um auch nächste Saison in der 2. Bundesliga zu spielen.

Doch die Dresdner sind gewarnt: Im Hinspiel gegen die Löwen zeigte das Team von Thomas Stamm die wohl schwächste Saisonleistung, unterlag im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion mit 2:3 und rutschte anschließend erstmals auf Platz 18 ab.

In unserem Liveticker zur Partie halten wir Euch über alle wichtigen Ereignisse vor, während und nach dem Spiel auf dem Laufenden.

9.20 Uhr: Dynamo Dresden muss vier Ausfälle verkraften

Bei Dynamo Dresden muss Trainer Thomas Stamm weiter auf die drei Langzeitverletzten Lennart Grill, Elias Bethke und Vinko Sapina verzichten.

Zudem fehlt dem 43-Jährigen eine Option in der Innenverteidigung: Julian Pauli leider weiter an muskulären Problemen, durch die er bereits gegen Kaiserslautern kurzfristig pausieren musste, und ist nicht mit nach Braunschweig gereist.

Ähnlich sieht das Bild bei Eintracht Braunschweig aus: Sidi Sané, Patrick Nkoa, Frederik Jäkel und Anas Bakhat stehen Lars Kornetka verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Zudem muss der Coach auf Robin Heußer verzichten: Der Mittelfeldspieler sah gegen Holstein Kiel seine fünfte Gelbe Karte und ist gesperrt.

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Julian Pauli (r.) fehlt wie schon gegen Kaiserslautern mit muskulären Problemen.
Julian Pauli (r.) fehlt wie schon gegen Kaiserslautern mit muskulären Problemen.  © Lutz Hentschel

9 Uhr: Dynamo Dresden konnte zuletzt vor zehn Jahren gegen Eintracht Braunschweig gewinnen

Die Niederlage im Hinspiel war insgesamt die achte Pleite, die Dynamo gegen die Braunschweiger erlitt. Von bisher 21 Partien gingen nur fünf an die SGD, achtmal trennten sich die Teams unentschieden.

Dabei liegt der letzte Erfolg von Dresden gegen die Löwen schon lange zurück: Am 28. Oktober 2016 siegte Schwarz-Gelb mit 3:2, seither gab es zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gegen die Eintracht. Der letzte Auswärtssieg ist sogar noch länger her, datiert auf den 22. Oktober 2011 zurück.

Zeit für die SGD, die Serie zu durchbrechen und damit gleichzeitig den Klassenerhalt klarzumachen!

Gegen Eintracht Braunschweig sah Dynamo Dresden in den letzten Jahren oft kein Land.
Gegen Eintracht Braunschweig sah Dynamo Dresden in den letzten Jahren oft kein Land.  © Lutz Hentschel

8.40 Uhr: Im Hinspiel erreichte Dynamo Dresden den Tiefpunkt

Im letzten Heimspiel vor der Winterpause empfing Dynamo Dresden die Eintracht aus Braunschweig und hatte sich angesichts des positiven Trends mit zwei Siegen aus den drei Spielen zuvor einiges vorgenommen.

Auf dem Platz war davon aber lange nichts zu sehen - schon nach 21 Minuten hatte Ex-Dynamo Christian Conteh doppelt getroffen, während die SGD nicht einmal zu einer Torchance gekommen war. Den Schwarz-Gelben fehlte es sichtlich an Mut und Überzeugung, nach rund einer halben Stunde wechselte Thomas Stamm Kofi Amoako aus, unter gellenden Pfiffen ging es in die Pause.

Erst zu Beginn der zweiten Hälfte kam Gegenwehr von den Dresdnern, zehn Minuten nach Wiederanpfiff stellte Nils Fröling auf 2:2. Doch Patrick Nkoa traf rund eine Viertelstunde vor Schluss ins Dynamo-Herz, die SGD unterlag mit 2:3 und rutschte damit erstmals in der Saison auf den 18. und letzten Tabellenplatz ab.

Die bittere Niederlage gegen Eintracht Braunschweig beförderte Dynamo Dresden kurz vor Weihnachten ans Tabellenende.
Die bittere Niederlage gegen Eintracht Braunschweig beförderte Dynamo Dresden kurz vor Weihnachten ans Tabellenende.  © Lutz Hentschel

8.20 Uhr: Die Ausgangslage bei Eintracht Braunschweig

Schwieriger sieht die Ausgangslage für Eintracht Braunschweig aus: Zwar stehen die Löwen aktuell als 15. über dem Strich, allerdings nur dank des besseren Torverhältnisses gegenüber Fortuna Düsseldorf und Greuther Fürth.

Da diese aber noch gegeneinander spielen, mindestens ein Team also noch Punkte sammeln wird, kann Braunschweig nicht allein auf Patzer der Konkurrenz hoffen und muss selbst Punkte sammeln. Da am letzten Spieltag Zweitliga-Meister Schalke 04 wartet, wird das letzte Heimspiel der Saison gegen die SGD wohl die beste Gelegenheit dazu sein.

Allein deshalb wird die Mannschaft heute hoch motiviert sein, Trainer Lars Kornetka fand in der Trainingswoche offenbar bereits die passenden Worte, um sein Team anzustacheln.

Trainer Lars Kornetka weiß, um wie viel es heute bei Eintracht Braunschweig geht.
Trainer Lars Kornetka weiß, um wie viel es heute bei Eintracht Braunschweig geht.  © Marc Schüler/dpa

8 Uhr: Dynamo Dresden kann heute den Klassenerhalt klarmachen

Zum Ende der Hinrunde hätte das wohl kaum jemand für möglich gehalten: Zwei Spieltage vor Schluss reicht Dynamo Dresden ein einziger Punkt gegen den heutigen Gegner, um sich aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern.

Denn Braunschweig liegt mit 34 Punkte aktuell vier Zähler hinter der SGD, könnte im Falle eines Unentschiedens oder einer Niederlage heute also am letzten Spieltag nicht mehr vorbeiziehen. Da Fortuna Düsseldorf und Greuther Fürth (beide 34 Punkte) zum Saisonfinale gegeneinander spielen, könnte höchstens eines von beiden Teams Dynamo überholen, Preußen Münster als Tabellenletzter (29 Punkte) kann Schwarz-Gelb ohnehin nicht mehr gefährden.

Nur bei einer Pleite bei der Eintracht muss die SGD weiter zittern und darauf hoffen, dass die Konkurrenz im Tabellenkeller ebenfalls nicht punktet - verlieren nämlich sowohl Düsseldorf als auch Fürth am Sonntag, reicht auch das den Dresdnern, um in der kommenden Saison 2. Bundesliga zu spielen.

Heute kann die SGD den vorzeitigen Klassenerhalt feiern.
Heute kann die SGD den vorzeitigen Klassenerhalt feiern.  © Lutz Hentschel

7.45 Uhr: Dynamo Dresden bei Eintracht Braunschweig im TAG24-Liveticker

Hallo und herzlich willkommen zu unserem Liveticker für das Auswärtsspiel von Dynamo Dresden bei Eintracht Braunschweig! Wir halten Euch über alle wichtigen Infos rund um die Partie auf dem Laufenden.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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