Dynamo gegen Magdeburg live: SGD erhöht nach der Pause hellwach auf 2:0

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Dresden - In diesem Duell steckt mehr als nur sportliche Brisanz: Das erste Mal seit den schweren Angriffen der Fans des 1. FC Magdeburg auf die Polizei im Januar treffen Dynamo Dresden und der Club aus Sachsen-Anhalt wieder in der 2. Bundesliga aufeinander. Dieses Mal wird aber im Rudolf-Harbig-Stadion (13.30 Uhr) gespielt.

Bislang ist alles friedlich und die SGD führt mit 2:0 gegen die Blau-Weißen.

Spielstand:

Dynamo Dresden - 1. FC Magdeburg 2:0

1:0 Niklas Hauptmann (9. Minute, Elfmeter), 2:0 Simon Straudi (50.)

Wir berichten für Euch vor der Partie, während des Spiels und nach dem Abpfiff und versorgen Euch mit allen relevanten Informationen rund um den Ost-Kracher.

85. Minute: Muhamedbegovic sieht Gelb. Es ist die erste Verwarnung überhaupt in diesem Ost-Kracher - bemerkenswert!

Baris Atik vergibt eine Riesenchance für Magdeburg

82. Minute: Riesenchance für Magdeburg! Atik bekommt im Sechzehner das Leder und zieht volles Rohr ab, doch der Ball zischt am Dresdner Kasten vorbei. Der Ex-Dresdner, der schon das gesamte Spiel über ausgepfiffen wird, ärgert sich wahnsinnig.

80. Minute: Dynamo wechselt, Rapp und Vermeij gehen, dafür kommen Muhamedbegovic und Fröling. Zuvor hatte SGD-Keeper Lennart Grill den Ball mal wieder in den Händen. Zukowski hatte den Schlussmann geprüft.

78. Minute: Die SGD wird doppelt wechseln. Fröling und Muhamedbegovic werden kommen.

77. Minute: Nicolai Rapp liegt bei Dynamo am Boden, für ihn wird es nicht weitergehen. Magdeburg wechselt unterdessen erneut, für Kwarteng kommt Baars ins Spiel.

74. Minute: Und die nächste Gelegenheit für Dynamo. Raschl zieht ab, aber Reimann hält. Der Magdeburger Block versucht, das Team nochmal nach vorn zu peitschen, aber aktuell fehlt ein wenig die Vorstellungskraft, wie die Blau-Weißen die Partie hier noch drehen wollen.

Jakob Lemmer kommt für Ben Bobzien

72. Minute: Erster Wechsel bei Dynamo: Ben Bobzien geht, für ihn kommt Jakob Lemmer.

70. Minute: Und die nächste Gelegenheit, die Vermeij für die Dresdner liegen lässt, weil Tobias Müller in letzter Sekunde klärt. Der Pass kam von Covic. Nach der anschließenden Ecke bekommt der Niederländer zum dritten Mal in Folge den Ball nicht im Magdeburger Kasten unter. Puh, das ist hart für ihn.

Vincent Vermeij vergibt Riesenchance auf das 3:0

68. Minute: Was für ein Wahnsinn! Der Ball gelangt zu Vincent Vermeij, der wirklich völlig alleine auf Dominik Reimann zuläuft, doch den Keeper anschießt und das quasi leere Tor nicht trifft.

65. Minute: Raschl ist wieder im Spiel nachdem er am rechten Knöchel behandelt werden musste.

63. Minute: Raschl liegt bei Dynamo am Boden und muss am rechten Knöchel behandelt werden.

62. Minute: Der, der aus Magdeburger Sicht aktuell noch am meisten an den Ketten zerrt, ist Ex-Dynamo Baris Atik. Er findet keine Anspielstation, zieht deshalb selbst aus halblinker Position an der Stafraumgrenze ab, der Ball zischt am rechten Pfosten vorbei.

59. Minute: Dynamo drückt weiter, bringt sich aber selbst darum, weiter zu erhöhen. Vermeij wird bedient, kann eigentlich selbst schießen, doch der passt auf Covic, der aber gut bewacht von den Magdeburgern nicht zum Zuge kommt.

57. Minute: Jetzt wollen die Blau-Weißen mal eine kleine Schwäche der Dresdner nutzen, doch Iyoha schlägt einen Haken zu viel im Strafraum und schießt dann am linken Pfosten vorbei.

55. Minute: Doppelwechsel bei Magdeburg! Trainer Petrik Sander löst die Doppelsechs auf, wechselt offensiv. Bockhorn und Hyryläinen gehen vom Feld, es kommen Nollenberger und Chávez.

Dynamo Dresden führt verdient mit 2:0

50. Minute: Tor für Dynamo! Sterner lässt Atik im Zweikampf stehen, der geht zu Boden, es war aber kein Foul. Die SGD spielt weiter, bringt den Ball über Sterner in den Strafraum und in der Mitte wartet dann Straudi, der den Ball im Kasten versenkt. Magdeburg ist schläfrig aus der Kabine gekommen und wird dafür gnadenlos vom Hausherren bestraft.

48. Minute: Dynamo kommt wacher aus der Kabine, Sterner tunnelt Bockhorn und bringt eine scharfe Hereingabe in den Sechzehner, dort steht aber niemand, um sie zu verwerten.

Der Ball in der zweiten Halbzeit rollt

46. Minute: Es geht weiter! Und gleich wird Dynamo schon wieder gefährlich, aber Magdeburg kann klären.

14.32 Uhr: Beide Teams kommen unverändert aus der Kabine. Gleich geht's weiter.

Dynamo Dresden geht mit einer 1:0-Führung in die Halbzeit

14.17 Uhr: Jetzt ist Halbzeit! Magdeburg prüft Grill nochmal mit einem Kopfball, doch den fängt der Keeper sicher. Dynamo geht mit der Führung in die Kabine.

45. Minute: Atik wird von Rapp an der Strafraumgrenze gelegt, es gibt Freistoß für den FCM aus aussichtsreicher Position, doch Atik selbst jagt das Leder weit über den Kasten.

43. Minute: Dynamo wirkt für diesen Ost-Kracher griffiger, ein wenig wacher als die Magdeburger, die sich bis jetzt enorm schwer tun, ihre spielerischen Fähigkeiten auf den Rasen zu bringen. Das hat natürlich auch mit dem Gegner zu tun, der es bislang in diesem Duell einfach gut macht.

36. Minute: Die Gastgeber haben jetzt ganz klar die Oberhand in der Partie. Magdeburg unterlaufen in der Ballkontrolle einfache Fehler, die nutzt die SGD zum schnellen Umschalten. Covic will für Vermeij auflegen, die Blau-Weißen klären zur Ecke.

34. Minute: Dynamo lässt eine Riesenchance liegen! Im schnellen Umschalten schnappt sich Bobzien den Ball, passt rechts auf Raschl, der legt rüber auf Covic. Der Youngster zieht ab, Reimann pariert den Schuss nach vorn, doch am Elfmeterpunkt steht kein Schwarz-Gelber, der den Abpraller verwerten könnte.

32. Minute: Dynamo verteidigt ganz energisch und mit viel Konsequenz. So hat Magdeburg zwar bislang auf dem Papier mehr Ballbesitz und mehr gewonnene Zweikämpfe, doch im letzten Drittel ist immer ein SGD-Bein zwischen den Angriffsbemühungen der Blau-Weißen.

27. Minute: Es geht jetzt munter hin und her, jetzt hatte sich die SGD den Ball geschnappt, Vermeij passte in den Sechzehner, allerdings in den Rücken von Hauptmann. Hinter ihm kommt Sterner an den Ball, wird aber geblockt.

24. Minute: Große Chance für die Magdeburger: Dynamo verliert den Ball im Spielaufbau, Atik schnappt sich den Ball, geht auf links und bringt die Kugel zu Kwarteng, der aber knapp am rechten Pfosten vorbeischießt.

22. Minute: Iyoha bearbeitet Straudi auf der rechten Magdeburger Seite, doch bis jetzt hält der Dresdner Verteidiger dem Druck stand.

20. Minute: Magdeburg hat mittlerweile einen Ballbesitz von rund 80 Prozent, doch jetzt zieht sich der FCM aktuell etwas zurück und überlässt der SGD den Ball.

15. Minute: Jetzt findet Atik mit einer Flanke den Kopf von Hyryläinen, doch seinen Versuch aufs Dresdner Tor fängt SGD-Keeper Lennart Grill sicher.

13. Minute: Großchance für Dynamo! Raschl luchst Kwarteng den Ball im Spielaufbau ab, geht auf den Torhüter zu, zieht ab, doch Reimann im FCM-Kasten hält den Schuss.

12. Minute: Der FCM muss sich von diesem frühen Rückschlag erholen, hat aber weiterhin hohen Ballbesitz, es sind rund 75 Prozent. Mal sehen, ob sie daraus auch Zählbares machen können.

Dynamo Dresden führt dank Niklas Hauptmann mit 1:0

9. Minute: Tor für Dynamo. Niklas Hauptmann übernimmt als Kapitän Verantwortung, schnappt sich das Leder und trifft zum 1:0 für die SGD.

Niklas Hauptmann feiert seinen Treffer zum 1:0.
Niklas Hauptmann feiert seinen Treffer zum 1:0.  © IMAGO / HMB-Media

8. Minute: Elfmeter für Dynamo! Beim Klärungsversuch beim Standard trifft Tobias Müller Nicolai Rapp an der Wade, der Schiedsrichter wird vom VAR an den Bildschirm geschickt und Dr. Robin Braun zeigt auf den Punkt!

6. Minute: Magdeburg ist zu Beginn die deutlich aktivere Mannschaft, jetzt probiert es Atik aus rund 20 Metern, der Ball geht daneben.

4. Minute: Tobias Müller langt gegen Ben Bobzien hin, der liegt kurz am Boden, Dynamo bekommt den Freistoß, kann daraus aber kein Kapital schlagen.

4. Minute: Iyoha tankt sich durch den Sechzehner und lässt sich auch von einem Block Straudis nicht aufhalten, am Ende pariert Grill im Dynamo-Tor den Schuss des Magdeburgers.

2. Minute: Kennedy Okpala steht im Übrigen nicht im Kader, da er zu spät zum Treffpunkt gekommen sein soll. Bitter.

1. Minute: Der Ball rollt!

13.28 Uhr: Die Fans von Dynamo mit einer tollen Choreo

Die Fans von Dynamo Dresden zeigen vor der Partie eine tolle Choreo.

Die Choreo der Dynamo-Fans.
Die Choreo der Dynamo-Fans.  © privat

13.18 Uhr: FCM-Vermummter durchtrennt Sicherheitsnetz im Block

Das sieht nicht so gut aus. Vor dem Anpfiff hat ein vermummter Fan des FCM mit einem Cuttermesser das Sicherheitsnetz durchtrennt, das über dem Block auslag. Deshalb stehen die Anhänger nun wieder ganz unten an der Mauer, von wo sie theoretisch in den Innenraum gelangen können.

Ein vermummter Fan des FCM durchtrennt vor dem Spiel ein Sicherheitsnetz mit einem Cuttermesser.
Ein vermummter Fan des FCM durchtrennt vor dem Spiel ein Sicherheitsnetz mit einem Cuttermesser.  © IMAGO/Paul Fritz
Durch das durchtrennte Netz stehen die Fans unten direkt an der Mauer.
Durch das durchtrennte Netz stehen die Fans unten direkt an der Mauer.  © privat

13.12 Uhr: Dynamo-Kapitän Niklas Hauptmann: "Kein Grund, uns in die Hose zu machen"

Vor der Partie waren der Trainer vom 1. FC Magdeburg, Petrik Sander, Kapitän Dominik Reimann und Dynamo-Kapitän Niklas Hauptmann bei Sky:

Petrik Sander: "Es ist uns schwer gefallen, aber der Impuls, der von Nolle ausgeht, erzeugt was mit uns und dem Gegner. Pierre Nadjombe hat es hervorragend gemacht im letzten Heimspiel. Dann gilt es abzuwägen. Nolle war erst zwei Tage im Mannschaftstraining - dann war uns das Risiko zu groß, einen Rückfall zu provozieren", sagt der Coach in Hinblick darauf, dass Alexander Nollenberger noch auf der Bank sitzt.

"Ich glaube, es wird nicht nur von außen hitzig, es wird auch von innen hitzig werden. Man muss kühlen Kopf behalten und bei Dynamo liegt der Druck. Sie werden uns hochpressen und darin liegt unsere Chance. Ruhig bleiben, die erste Pressinglinie überspielen und dann da zeigen, was wir zuletzt gezeigt haben", ist Sander vom Erfolg seiner Elf heute überzeugt.

FCM-Torhüter Dominik Reimann: "Wir haben aus dem letzten Heimspiel gegen Dynamo noch etwas gutzumachen. Wir sollten an das anknüpfen, was wir gezeigt haben und dann ist heute was drin."

Dynamo-Kapitän Niklas Hauptmann: "Es ist ein besonderes Spiel. Für uns ist es entscheidend zu verstehen, auf was es heute ankommt. Wir haben keinen Grund, uns in die Hose zu machen. Nur vom Erzählen werden wir das Spiel nicht gewinnen. Ich habe einfach Bock, das Spiel zu gewinnen, alles andere ist mir scheißegal."

Klare Worte von allen Beteiligten.

Niklas Hauptmann fand unmittelbar vor dem Anpfiff deutliche Worte.
Niklas Hauptmann fand unmittelbar vor dem Anpfiff deutliche Worte.  © Lutz Hentschel

13 Uhr: Auch Cottbus-Coach Pele Wollitz lässt sich den Ost-Kracher nicht entgehen

Der Ost-Kracher Dynamo Dresden gegen den 1. FC Magdeburg elektrisiert heute. Mit dabei ist auch der Coach von Energie Cottbus, Pele Wollitz, der sich die Partie nicht entgehen lässt und live vor Ort im Rudolf-Harbig-Stadion ist.

Der Trainer von Energie Cottbus, Pele Wollitz (l.) ist auch im Stadion.
Der Trainer von Energie Cottbus, Pele Wollitz (l.) ist auch im Stadion.  © privat

12.52 Uhr: Dynamo Dresden und der 1. FC Magdeburg machen sich warm

Um 12.50 Uhr hat die Heimmannschaft von Dynamo Dresden den Rasen zum Aufwärmen betreten. Eine Minute später kamen die Magdeburger, wurden mit einem gellenden Pfeifkonzert der SGD-Fans empfangen. Die eigenen Anhänger skandierten: "Auswärtssieg, Auswärtssieg".

Beide Teams machen sich warm.
Beide Teams machen sich warm.  © privat

12.32 Uhr: Die Aufstellungen sind da! So gehen Dynamo und Magdeburg in den Ost-Kracher

Die Aufstellungen sind da. Dynamo geht unverändert in den Ost-Kracher gegen Magdeburg. Das heißt, dass Simon Straudi wieder auf der Linksverteidigerposition spielt, Alexander Rossipal sitzt auf der Bank.

Magdeburg geht ebenfalls mit der gleichen Elf wie beim 3:0-Sieg gegen Hannover ins Spiel.

Die Aufstellungen für den Ost-Kracher.
Die Aufstellungen für den Ost-Kracher.  © TAG24/Tina Hofmann

11.57 Uhr: Der Dynamo-Mannschaftsbus ist da!

Acht Minuten nach den Magdeburgern kam auch das SGD-Team um 11.57 Uhr am eigenen Wohnzimmer an.

Derweil kreist ein Hubschrauber über dem Stadion und dem Großen Garten, um sich einen Überblick zur Lage zu verschaffen.

Die Dynamo-Profis fuhren kurz vor 12 Uhr am RHS ein.
Die Dynamo-Profis fuhren kurz vor 12 Uhr am RHS ein.  © TAG24/Tina Hofmann
Ein Polizeihubschrauber beobachtet die Lage aus der Luft.
Ein Polizeihubschrauber beobachtet die Lage aus der Luft.  © TAG24/Tina Hofmann

11.49 Uhr: Der 1. FC Magdeburg trifft am Rudolf-Harbig-Stadion ein

Kurz nach den mitgereisten Anhängern ist auch schon die Magdeburger Mannschaft da.

Um 11.49 Uhr bog der Mannschaftsbus der Gäste aus Sachsen-Anhalt von der Lennéstraße auf das Stadiongelände ein.

Der Mannschaftsbus der Magdeburger machte den Anfang ...
Der Mannschaftsbus der Magdeburger machte den Anfang ...  © TAG24/Tina Hofmann
... und lenkte 11.49 Uhr ins RHS ein.
... und lenkte 11.49 Uhr ins RHS ein.  © TAG24/Tina Hofmann

11.48 Uhr: Shuttle-Busse bringen FCM-Fans zum Rudolf-Harbig-Stadion

Der Transfer der Magdeburg-Fans vom Kaufpark Nickern zum Stadion ist in vollem Gange.

Einige Shuttlebusse haben die mitgereisten Anhänger am RHS abgeladen und sind jetzt wieder unterwegs.

Die FCM-Fans werden heute mit Shuttlebussen zur Arena gebracht.
Die FCM-Fans werden heute mit Shuttlebussen zur Arena gebracht.  © TAG24/Tina Hofmann

11.45 Uhr: Als Dynamo Dresden gegen Magdeburg die größte Blockfahne Europas enthüllte

Der 31. Oktober 2015 ging bei Dynamo Dresden in die Geschichte ein. Mit einer riesigen Blockfahne über fast das gesamte Stadion machten die Ultras mit dem "Projekt X" europaweit Schlagzeilen.

Die Fans hatten diese gigantische Fahne in 851 Tagen genäht, dafür 70 Kilometer Garn verarbeitet und acht Nähmaschinen verschlissen. Am Ende war die Fahne 35 Meter hoch, 350 Meter lang und besaß 12.250 Quadratmeter Fläche.

Die Bilder gingen nicht nur in Deutschland, sondern in Europa und in Teilen der Welt durchs Netz. Ein historischer Moment.

Die gigantische Dynamo-Fahne, die am 31. Oktober 2015 gegen den 1. FC Magdeburg von den Dynamo-Fans präsentiert wurde.
Die gigantische Dynamo-Fahne, die am 31. Oktober 2015 gegen den 1. FC Magdeburg von den Dynamo-Fans präsentiert wurde.  © Ove Landgraf

11.25 Uhr: Die Fans von Dynamo Dresden warten auf den Einlass

Der Andrang am K-Block ist kurz vor Stadionöffnung ordentlich.

Und es hängt ein Aufruf für die zweite Runde im DFB-Pokal gegen Schalke: Alle in Gelb ins Stadion!

Die Dynamo-Fans sind schon in großer Zahl am RHS und warten vor dem K-Block auf den Einlass.
Die Dynamo-Fans sind schon in großer Zahl am RHS und warten vor dem K-Block auf den Einlass.  © TAG24/Tina Hofmann

11.15 Uhr: Polizei bereitet sich auf das Spiel vor

Rund um das RHS ist die große Polizeipräsenz zum Hochrisikospiel bereits anderthalb Stunden vor dem Anpfiff ersichtlich.

Hinter dem Gästeblock in Richtung des Blüherparks bereiten sich die Einsatzkräfte derzeit vor, auch Hunde sind dabei mit am Start.

Im Bereich des Rudolf-Harbig-Stadions herrscht heute große Polizeipräsenz.
Im Bereich des Rudolf-Harbig-Stadions herrscht heute große Polizeipräsenz.  © TAG24/Tina Hofmann

10.50 Uhr: Hier wird die Partie Dynamo Dresden gegen den 1. FC Magdeburg heute übertragen

Der Ost-Kracher Dynamo Dresden gegen den 1. FC Magdeburg wird heute live bei Sky und WOW übertragen. Wer dort kein Abo hat, kann die Begegnung nicht schauen.

Die Konferenz bei Sky ist am heutigen Sonntag im Rudolf-Harbig-Stadion positioniert. Auf dem Rasen moderieren Yannick Erkenbrecher und Experte Torsten Mattuschka. Kommentiert wird die Partie im Einzelspiel von Christian Straßburger.

In der Konferenz ist Hansi Küpper zu hören.

Yannick Erkenbrecher (l.) und Torsten Mattuschka (r.) moderieren heute vom Rasen des Rudolf-Harbig-Stadions aus.
Yannick Erkenbrecher (l.) und Torsten Mattuschka (r.) moderieren heute vom Rasen des Rudolf-Harbig-Stadions aus.  © Imago / Eibner

10.20 Uhr: Ihm droht bei einer Gelben Karte heute die Sperre

Tobias Müller vom 1. FC Magdeburg muss heute besonders vorsichtig sein, denn sieht er heute eine Gelbe Karte, ist er für die kommende Partie gesperrt.

Der Innenverteidiger hat bereits vier Gelbe Kartons auf seinem Konto, bei einer erneuten Verwarnung müsste er im kommenden Heimspiel gegen den Karlsruher SC aussetzen. Außer ihm ist niemand von beiden Teams gefährdet.

Tobias Müller (r.) vom 1. FC Magdeburg hat bereits vier Gelbe Karten auf seinem Konto.
Tobias Müller (r.) vom 1. FC Magdeburg hat bereits vier Gelbe Karten auf seinem Konto.  © Daniel Karmann/dpa

10 Uhr: Er schrieb seine Dissertation zu Verbandsstrafen! Dieser Schiedsrichter pfeift heute Dynamo Dresden gegen den 1. FC Magdeburg

Der DFB schickt heute Dr. Robin Braun (30) nach Dresden für den Ost-Kracher Dynamo Dresden gegen den 1. FC Magdeburg.

Der Rechtsanwalt schrieb seine Dissertation an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf zum Thema: "Die Regressfähigkeit von monetären Disziplinarmitteln unter dem Gesichtspunkt der Zweckentfremdung", wobei es um die rechtlichen Bedingungen von Verbänden geht, die finanzielle Sanktionen wie Geldstrafen oder Disziplinarstrafen auf Verursacher (Vereine, Veranstalter, Mitglieder) zurückwälzen können.

Seine Assistenten heute in Dresden sind Asmir Osmanagic sowie Luca Jürgensen. Vierter Offizieller ist Justin Hasmann. Als Videoschiedsrichter agiert Nicolas Winter, ihm assistiert Vanessa Kaminski.

Für Dynamo ist der Unparteiische kein gutes Omen, bislang gab es in vier Begegnungen, die er leitete, keinen einzigen Sieg, sondern drei Niederlagen und ein Unentschieden.

Für Magdeburg sieht es wesentlich besser aus: In neun Begegnungen gab es zwei Niederlagen, zwei Siege und fünf Unentschieden.

Dr. Robin Braun pfeift heute den Ost-Kracher.
Dr. Robin Braun pfeift heute den Ost-Kracher.  © Picture Point / Gabor Krieg

9.40 Uhr: Bricht Dynamo Dresden heute den Siegbann beim Sonderspieltag "Love Dynamo Hate Racism"?

Zum 16. Mal steigt bei Dynamo heute der Sonderspieltag "Love Dynamo Hate Racism". Zuletzt stand dieses Sondermotto sportlich aber unter keinem guten Stern, denn vor drei Jahren konnte die SGD das letzte Mal einen Sieg zum Sonderspieltag feiern.

Damals gelang im Heimspiel ein 1:0-Erfolg gegen Preußen Münster. 2024 hieß es 3:3 gegen Rot-Weiss Essen, im vergangenen Jahr verlor die SGD mit 1:2 gegen den SC Paderborn.

Zum 16. Mal steht bei Dynamo Dresden heute der Spieltag unter dem Motto: "Love Dyanmo Hate Racism". Dafür läuft die SGD wieder im Sondertrikot auf.
Zum 16. Mal steht bei Dynamo Dresden heute der Spieltag unter dem Motto: "Love Dyanmo Hate Racism". Dafür läuft die SGD wieder im Sondertrikot auf.  © SG Dynamo Dresden

9.20 Uhr: Magdeburgs Coach Petrik Sander stichelt gegen Dynamo und Ex-Kapitän Stefan Kutschke

Vor der Partie im Rudolf-Harbig-Stadio gab es verbal schon einmal eine kleine Stichelei. Dynamos Ex-Kapitän Stefan Kutschke, der im Sommer seine Karriere beendet hat, sprach am Dienstag im "Schwarz-Gelb, der Dynamo-Podcast" zum bevorstehenden Spiel.

Dabei sagte er: "Im positiven Sinne - und das nicht falsch verstehen - dieses Stadion anzünden, dieses Stadion mitnehmen. Ich glaube, das ist doch das, was es dann ausmacht - dieses Momentum, dass Du das Stadion auf Deine Seite holst. Egal, wie. Ob das mit Zweikämpfen ist, ob das Torschüsse sind. Du musst mit Emotionalität dieses Stadion mitnehmen, weil das ist ein Derby und am Ende geht es wirklich nur um drei Punkte. Es zählt in dieser Phase jetzt nur der Sieg. Und in einem Derby ist es nun mal so: Es muss auch mal wehtun. Das Stadion da drüben ist keine Wohlfühloase, deswegen muss es mal weh tun und dann bin ich davon überzeugt, dass es am Wochenende so weit ist, dass Du diesen wichtigen Heimdreier, den wir alle benötigen, holen wirst."

Dabei präzisierte Kutschke gar nicht, ob er mit "wehtun" den Gegner meint, oder eher die eigenen Spieler, die ans Maximum gehen müssen. Magdeburgs Trainer Petrik Sander wurde aber in Bezug auf sein Team genau danach befragt und verstand es in Bezug auf seine Mannschaft dann wie folgt:

"Es ist ja legitim sowas zu sagen, das ist halt ein Stefan Kutschke, so hat er auch Fußball gespielt. Ich bin davon überzeugt und gehe da mit, dass man dort einen sehr heißen Tanz erwartet mit einer hohen Intensität, auch mit Provokationen und wir müssen da cool bleiben. Dass das Dresden versuchen wird, ist legitim. Mit diesem Begriff wehtun tue ich mich ein bisschen schwer, aber so lange das alles im Rahmen bleibt, ist das alles in Ordnung. Zeugt eigentlich auch davon, dass ein bisschen Nervosität in den Dresdner Reihen herrscht", glaubt Sander, wie er in der Pressekonferenz vor dem Spiel sagte.

Wie immer wird es die Antwort auf dieses Vorgeplänkel heute auf dem Rasen geben.

Stefan Kutschke (l.) hatte sich in der Woche zur Frage, wie Dynamo das Momentum wieder auf seine Seite im Derby ziehen kann, geäußert. Magdeburgs Trainer Petrik Sander meinte daraufhin, in Dresden sei man nervös.
Stefan Kutschke (l.) hatte sich in der Woche zur Frage, wie Dynamo das Momentum wieder auf seine Seite im Derby ziehen kann, geäußert. Magdeburgs Trainer Petrik Sander meinte daraufhin, in Dresden sei man nervös.  © Bildmontage: IMAGO / STEINSIEK.CH, Hendrik Schmidt / dpa

9 Uhr: So ist die personelle Lage vor dem Ost-Kracher Dynamo gegen Magdeburg

Personell können beide Teams fast aus dem Vollen schöpfen, jedoch muss Dynamo Dresden weiterhin den bitteren Ausfall von Abwehrchef Thomas Keller verkraften.

Der Innenverteidiger laboriert immer noch an den Folgen einer Gehirnerschütterung. Ebenfalls ausfallen werden Kenneth Schmidt (Reha nach Kreuzbandriss) und Lars Bünning (Reha nach Hirnblutung).

Wieder genesen ist hingegen Lukas Boeder, der zuletzt mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte. Klar ist auch, dass nach seiner Rückkehr ins Tor in Osnabrück auch dieses Mal Lennart Grill zwischen den Pfosten steht.

Bei den Magdeburgern sieht es noch besser aus, dort fehlt lediglich Lubambo Musonda nach einem Achillessehnenriss. Ansonsten hat Coach Petrik Sander wohl alle Mann an Bord und die Qual der Wahl, auch wenn zuletzt noch kleine Fragezeichen hinter dem Einsatz von Alexander Nollenberger und Falko Michel standen.

Dynamos Innenverteidiger Thomas Keller schrieb beim öffentlichen Training in der Woche zwar schon wieder Autogramme, doch für einen Einsatz reicht es nach einer Gehirnerschütterung noch nicht.
Dynamos Innenverteidiger Thomas Keller schrieb beim öffentlichen Training in der Woche zwar schon wieder Autogramme, doch für einen Einsatz reicht es nach einer Gehirnerschütterung noch nicht.  © Lutz Hentschel

8.40 Uhr: Bauarbeiten und Umleitungen! Das müssen die Fans heute bei der Anreise zum Duell Dynamo Dresden gegen den 1. FC Magdeburg beachten

Ferienzeit heißt bei den Dresdner Verkehrsbetrieben immer intensive Bauzeit. So werden aktuell die Gleise im Bereich Pirnaischer Platz, Wilsdruffer Straße und Grunaer Straße erneuert.

Aus diesem Grund fahren die Bahnlinien 1,2 und 9 vom Straßburger Platz in Richtung Stadion über die Haltestellen Georg-Arnhold-Bad, Lennéplatz und Hauptbahnhof Nord zur Prager Straße.

Die Straßenbahnlinie 12 fährt nicht, dafür fährt ein Bus-Ersatzverkehr, der am Emanuel-Goldberg-Platz in Striesen startet und über Fetscherplatz, Straßburger Platz und Pirnaischer Platz nach Leutewitz fährt. Dieser Ersatzverkehr bedient auch die durch die Gleisbauarbeiten wegfallenden Straßenbahnhaltestellen Altmarkt, Pirnaischer Platz und Deutsches Hygiene-Museum.

Mehr Informationen dazu findet Ihr bei den DVB.

Bei der Anreise mit der Bahn müssen die Fans aufgrund der Bauarbeiten am Pirnaischen Platz und der Grunaer Straße einiges beachten.
Bei der Anreise mit der Bahn müssen die Fans aufgrund der Bauarbeiten am Pirnaischen Platz und der Grunaer Straße einiges beachten.  © Steffen Füssel

8.20 Uhr: Heute steigt das 82. Duell zwischen Dynamo Dresden und Magdeburg! Für diesen Verein spricht die Bilanz

Es sind die üblichen Zahlenspiele, die vor so einem geschichtsträchtigen Duell gern ausgepackt werden: Die Bilanz zwischen Dynamo Dresden und dem 1. FC Magdeburg.

In der Gesamtübersicht hat die SGD mit 40 Siegen in bislang 81 Duellen bei 19 Unentschieden und 22 Niederlagen die Nase vorn. In der 2. Bundesliga sieht es aber anders aus, denn da konnte jedes Team jeweils einmal siegen und zweimal trennten sich die Vereine unentschieden.

Der letzte Heimsieg Dynamos liegt auf jeden Fall sechs Jahre zurück und wurde am 10. Oktober 2020 während der Corona-Pandemie in der 3. Liga mit einem 1:0-Erfolg eingefahren. Auch die letzte Begegnung im Januar 2026 entschied das Team von Trainer Thomas Stamm für sich, damals hieß es 2:1 in der Avnet-Arena.

Im Hinspiel sicherte sich aber der FCM die drei Punkte, als er mit 2:1 am 9. August 2025 in Dresden siegte. Auch eine interessante Statistik: Magdeburgs Coach Petrik Sander hat seit 17 Jahren nicht mehr gegen Dynamo gewonnen. Der letzte Sieg unter seiner Leitung gelang am 7. April 2009 mit einem 4:3 als Trainer des VfR Aalen.

Den letzten Heimsieg feierte Dynamo am 10. Oktober 2020 während der Corona-Pandemie gegen Magdeburg. Damals traf Yannick Stark (l.) zum 1:0.
Den letzten Heimsieg feierte Dynamo am 10. Oktober 2020 während der Corona-Pandemie gegen Magdeburg. Damals traf Yannick Stark (l.) zum 1:0.  © Thomas Eisenhuth

8 Uhr: Dynamo Dresden gegen den 1. FC Magdeburg: Ost-Kracher mit Polizei in Alarmbereitschaft

Die Polizei hat keine guten Erinnerungen an das Duell der beiden Elbestädte am 24. Januar in Magdeburg. In der Halbzeitpause kam es zu Angriffen der FCM-Fans auf die Beamten, bei denen rund 70 Einsatzkräfte verletzt wurden.

Zuvor waren Sicherheitskameras abgeklebt und besprüht worden, es flogen herausgerissene Sitzschalen und Pflastersteine auf die Beamten. Magdeburg-Anhänger hatten versucht, in den Dresdner Gästeblock zu gelangen.

Die Polizei hat sich aufgrund dieser Ereignisse intensiv auf die Partie vorbereitet. Einsatzkräfte aus Dresden, Sachsen, Magdeburg und von der Bundespolizei werden für Sicherheit sorgen.

Für die Gästefans wird erstmalig der Parkplatz am Kaufpark Nickern als Anlaufstelle für die Anreise mit dem Auto empfohlen, bislang war dies die Rinne im Ostragehege. Von Nickern aus fahren Shuttle-Busse zum Stadion. Zudem rollt ein Sonderzug aus Magdeburg an, vom Hauptbahnhof in Dresden aus fahren ebenfalls Shuttle-Busse. 2784 Fans werden aus Magdeburg erwartet.

Alle Informationen findet Ihr auch in unserem Artikel: "Darum ist der Ost-Kracher Dynamo gegen Magdeburg für die Polizei ein besonderes Spiel".

Zwei Spieler, die den Ost-Kracher heute prägen werden: Ex-Dynamo Baris Atik (l.) und SGD-Kapitän Niklas Hauptmann (r.).
Zwei Spieler, die den Ost-Kracher heute prägen werden: Ex-Dynamo Baris Atik (l.) und SGD-Kapitän Niklas Hauptmann (r.).  © Bildmontage: IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch, IMAGO/Maximilian Koch

18. Oktober, 7.40 Uhr: Liveticker zum Ost-Kracher Dynamo Dresden gegen den 1. FC Magdeburg

Hallo und herzlich willkommen zu unserem Liveticker zum Ost-Kracher Dynamo Dresden gegen den 1. FC Magdeburg!

Wir halten Euch heute hier über alles Relevante vor der Partie, während des Spiels und nach dem Abpfiff auf dem Laufenden.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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