Dynamo-Noten gegen Darmstadt: Viermal die Eins! SGD-Quartett dreht richtig auf
Dresden - Die Topspiel-Wochen verlaufen (fast) nach Plan! Schalke, Elversberg, Hannover und Darmstadt 98. Gegen alle sah Dynamo Dresden richtig gut aus. Mit dem Sieg am Freitagabend gegen den SVD gab’s gegen das Beste aus Liga zwei immerhin fünf Punkte. Und der Dreier gegen bisher nur zweimal besiegte Darmstädter war mal so richtig verdient! Die TAG24-Noten:
Tim Schreiber: Dynamos Bester in den vergangenen Wochen, hielt Schwarz-Gelb gegen Schmidt (20.) und Akiyama (39.) im Spiel. Starke Paraden, auch in den letzten 20 Minuten, als Darmstadt massiv drückte. Beim Gegentor chancenlos. TAG24-Note: 1
Jonas Sterner: Nach zuletzt nicht ganz so guten Spielen gegen den Tabellenzweiten deutlich stabiler. Auffällige Szenen hatte er keine. Braucht er aber nicht. Mit 33,04 km/h der schnellste Akteur auf dem Platz. Note: 3
Julian Pauli: Der Kopf passt wieder, ein Kopfproblem hat der Hüne ohnehin nicht. Warum er trotzdem in den ersten 15 Minuten gleich in zwei fatale Dribblings gehen musste, erklärt sich nicht. 72. Minute Krämpfe. Note: 3
Thomas Keller: Dumme Aktion in Minute 7: Geht gegen Lidberg zu spät ins Laufduell, muss ihn runterziehen und kassiert Gelb. Jedes Duell gegen Darmstadts Torjäger war ein Risiko, weil er immer mit den Händen dran war. Note: 3
Alexander Rossipal: Kam bei beiden guten Darmstädter Gelegenheiten, die Schreiber vereitelte, einen Schritt zu spät. In der 64. Minute zudem mit einem fast fatalen Kopf-Rückpass, den wieder sein Keeper ausbügelte. Note: 4
Ben Bobzien und Robert Wagner brillieren, Vincent Vermeij schnürt Doppelpack
Robert Wagner: Mit vier Gelben Karten im Rucksack ist es immer ein Ritt auf der Rasierklinge. Aber trotzdem turnt er überall auf dem Platz rum, scheut keinen Zweikampf, gewinnt und verteilt Bälle. Note: 1
Kofi Amoako: Der unauffälligste von den drei Mittelfeldspielern. Manchmal will man ihm etwas Schlampigkeit oder Unkonzentriertheit am Ball vorwerfen. Am Ende erledigte er aber seine Aufgabe – bis er in der 56. Minute verletzt vom Feld musste. Note: 3
Niklas Hauptmann: Beim Aufwärmen rüttelte es bei ihm regelmäßig im Tor-Netz, in den 90 Minuten schoss er nur ein einziges Mal aufs Tor. Ziemlich ungefährlich für Schuhen. Sehr oft anspielbar, in den richtigen Räumen. Hat sich beim 2:0 (45.+2) mit seiner Flanke auf Vermeij ausgezahlt. Note: 2
Jakob Lemmer: Nach zwei Spielen nur auf der Bank durfte der Fünf-Tore-Mann mal wieder von Beginn an ran. Auf seiner Hinrunden-Stammposition auf Rechtsaußen. Viele Flanken, wenige genau. Aber der Pass auf Hauptmann vor dem 2:0 (45.+2) war Sahne. Der Platzverweis verhagelt aber die gute Note. Gelb für das taktische Foul (52.) war notwendig, der zweite Karton keine Minute später aber bestenfalls ungeschickt. Note: 4
Vincent Vermeij (bis 84): Solange Pfeiffer auf dem Platz war, war der Niederländer abgemeldet. Kaum war der Verteidiger mit Rot (42.) runter, schnürte Vermeij seinen Doppelpack (45./45.+2). Note: 1
Ben Bobzien (bis 84.): Eindeutig sein bestes Spiel für Schwarz-Gelb! Hätte sich mit seinem ersten Dynamo-Tor belohnen können. Aber in der 45.+3 übersah ihn Vermeij zu lange, vorm 3:0 von Daferner (81.) schloss er nicht perfekt ab – gab er nach dem Spiel selber zu. Note: 1
Luca Herrmann (ab 56.): Unfassbar engagiert nach seiner Einwechslung. Wuchtete sich in Defensiv-Zweikämpfe, suchte seine Mitspieler offensiv in aussichtsreichen Positionen. Note: 2
Jason Ceka (ab 74.): -
Lukas Boeder (ab 74.): -
Christoph Daferner (ab 74.): -
Stefan Kutschke (ab 84.): -
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Titelfoto: Robert Michael/dpa

