Speedy Faber sprintet mit fast 34 km/h über Rasen: "Da geht noch mehr"

Dresden - Speedy Gonzales, die schnellste Maus von Mexiko. Den Jüngeren unter den Lesern wird die Trickfilmfigur sicherlich nichts mehr sagen, den Älteren schon. Spuren der Maus hat auch Dresdens Konrad Faber (28) an sich, nicht nur vom Mundwerk her. Er ist auch verdammt schnell.

Immer froh gelaunt, immer einen Spruch auf den Lippen – und schnell wie Speedy Gonzales: Konrad Faber (28).
Immer froh gelaunt, immer einen Spruch auf den Lippen – und schnell wie Speedy Gonzales: Konrad Faber (28).  © Bildmontage: IMAGO/Mary Evans, IMAGO/Goal Sports Images

Fix stand er an seinem Platz zur Medienrunde am Mittwoch. Er strahlte. "Herrlich, was für ein Wetter. Es wird Frühling, die Sonne brennt schon. Da kann man doch gar keine schlechte Laune haben", sprudelte es aus Faber nur so heraus.

Das Sportliche kommt hinzu. Das 0:0 in Hannover tat jedem Dynamo gut. Die Statistik der Partie spuckte zudem ein herrliches Detail aus. Platz eins bei den Sprints: Acht Sprints hat er in seinen 26 Minuten Einsatzzeit absolviert, der schnellste wurde mit 33,76 km/h gemessen. Speedy halt!

Keiner war schneller, kein Hannoveraner, kein Dresdner. "Der ging noch", lachte Faber: "Das ist noch gar nichts, da geht noch mehr. Das waren noch nicht 100 Prozent." Es geht noch schneller, obwohl er schon der Schnellste war? "An dem Tag war es so. Insgesamt sollte ich irgendwann mal wieder 35 km/h rennen."

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Auf alle Fälle ist das eine seiner großen Stärken, die Geschwindigkeit. Damit sorgte er in Hannover noch mal für Wirbel. Vom Tempo her konnte ihn kein Gegenspieler halten. Dabei hat er im Gegensatz zur Vorrunde eine andere Aufgabe.

Mit 33,76 km/h wurde der schnellste Sprint von Konrad Faber in Hannover gemessen.
Mit 33,76 km/h wurde der schnellste Sprint von Konrad Faber in Hannover gemessen.  © imago/Picture Point
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Konrad Faber nimmt die Herausforderer-Rolle an

Durch seine Schnelligkeit ist Konrad Faber (r.) kaum von seinen Gegenspielern zu halten.
Durch seine Schnelligkeit ist Konrad Faber (r.) kaum von seinen Gegenspielern zu halten.  © imago/Jan Hübner

Der zurückgeholte Jonas Sterner (23) hatte in den ersten Spielen der Rückrunde die Nase vorn. Frohnatur Faber kam gegen Fürth, auf Schalke und in Hannover zu Kurzeinsätzen - eingewechselt jeweils für Sterner.

"Ja, ich bin jetzt der Herausforderer", sagte er. "Die Ergebnisse zum Start waren super", erklärte er. "Ich mache mir aber keine Sorgen. Die Zeit, die ich bekomme, will ich bestmöglich nutzen. Da will ich zeigen, was ich kann. Ich weiß, was ich der Mannschaft mit meiner Geschwindigkeit, mit meinem Offensivdrang geben kann. Ich weiß, dass dies gebraucht wird irgendwann, ich dann auch wieder spielen werde."

Derzeit fehlt nicht viel, er ist nah dran. Dass auch mal eine 50:50-Entscheidung gegen ihn fallen kann oder gefallen ist, hebt ihn nicht mehr an.

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"Ich bin keine 18 mehr, habe schon viel erlebt in meiner Karriere. Ich bleibe bei mir. Ich kann nur im Training und in den Minuten im Spiel dem Trainer zeigen, was ich kann. Eine andere Option gibt es nicht und so gehe ich es an." Und das schnell wie Speedy Gonzales und immer mit einem Lächeln im Gesicht.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/Mary Evans, IMAGO/Goal Sports Images

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