Kein Betriebskosten-Zuschuss mehr, aber Dynamo soll nicht leer ausgehen

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Dresden - 375.000 Euro fürs Goldene Oval 2027, 500.000 Euro für die Deutschland-Tour 2027. Dresden will seinen Ruf als Sportstadt untermauern. Dynamo soll mit seinem Betriebskostenzuschuss für das kommende Jahr leer ausgehen. Das bestätigte Sportbürgermeister Jan Donhauser (57, CDU) auf "sächsische.de". Helfen will er trotzdem.

Sportbürgermeister Jan Donhauser (57, l.) und Dynamos Finanz-Geschäftsführer Stephan Zimmermann (39).
Sportbürgermeister Jan Donhauser (57, l.) und Dynamos Finanz-Geschäftsführer Stephan Zimmermann (39).  © Lutz Hentschel

Dresden ist eine Sportstadt: Dynamo, die Eislöwen in der DEL2, die Volleyball-Frauen des Dresdner SC, die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz und die Footballer der Monarchs in der GFL.

Solch eine Dichte an Spitzensport gibt es ganz selten in einer Stadt. Dazu andere Großereignisse wie das Goldene Oval oder die Finals im Vorjahr. Das alles will sich Dresden erhalten und stellt genügend Geld dafür im Haushalt bereit. Löblich.

Getragen wird das auch von dem Gedanken, dass sich all die Events für den Tourismus und die Gastronomie lohnen. Da bleibt Geld in der Stadt.

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Dynamo kann da mithalten. Eine von der SGD beauftragte Studie aus dem April 2025 zeigt auf, der Verein "bringt regionalökonomische Effekte in Höhe von mindestens 120 Millionen Euro für die Stadt und Region im Jahr", wie es dort heißt.

Trotzdem wird die SGD im nächsten Doppelhaushalt leer ausgehen. "Meine persönliche Meinung zum jetzigen Zeitpunkt ist: Für einen Betriebskostenzuschuss gibt es keine Mehrheit im Stadtrat. Viele argumentieren im Zuge der Spardebatten damit, dass auch Dynamo seinen Beitrag leisten müsse", so der Sportbürgermeister zu "sächsische.de".

Rudolf-Harbig-Stadion soll umgebaut werden

Fürs Rudolf-Harbig-Stadion gibt es keinen Betriebskostenzuschuss mehr. Dafür aber wohl Geld für dringend nötige Umbauten.
Fürs Rudolf-Harbig-Stadion gibt es keinen Betriebskostenzuschuss mehr. Dafür aber wohl Geld für dringend nötige Umbauten.  © Lutz Hentschel

Aber: Donhauser möchte einen Teil der lange Zeit ausgezahlten 1,5 Millionen Euro für den Umbau des Rudolf-Harbig-Stadions nutzen – quasi eine Umwidmung des Geldes.

Dies ist nach den Ausschreitungen zu Ostern gegen Hertha BSC notwendig geworden, auch aus dem Urteil des DFB heraus. Über einen Antragsentwurf soll demnächst im Sportausschuss beraten werden.

Sämtliche Umbaumaßnahmen werden wohl tief in den sechsstelligen Bereich gehen. Die genauen Kosten werden derzeit ermittelt und sollen anschließend gemeinsam mit der SG Dynamo Dresden sowie der Stadt besprochen werden.

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Zu den Maßnahmen sollen unter anderem eine bessere Videotechnik gehören und höhere Mauern am K-Block sowie im Gästebereich.

Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel

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