"Können es kaum erwarten": Dynamos "Königstransfer" ist heiß auf Saisonstart in Nürnberg

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Dresden - Er wurde bereits als Königstransfer bezeichnet, eine Formulierung, die Nicolai Rapp (29) so gar nicht mag. Nach dieser Vorbereitung hat sich der 29-Jährige aber direkt in Dynamo Dresdens defensivem Mittelfeld festgespielt. Das wurde nicht erst bei der - wie er sagt - "rundum gelungenen" Generalprobe am Samstag gegen Union Berlin klar.

Gegen zunächst druckvolle Berliner konnte Nicolai Rapp (29, r.) gut mithalten.
Gegen zunächst druckvolle Berliner konnte Nicolai Rapp (29, r.) gut mithalten.  © DPA/Robert Michael

"Ja, ich glaube, es ist auf jeden Fall schon mal ein Meckern auf hohem Niveau, aber daran muss man sich messen lassen", erklärt Rapp mit Blick auf die Niederlage gegen Cottbus eine Woche zuvor.

"Aber daran wollen wir uns messen lassen. Wir wollten in der Vorbereitung alle Spiele gewinnen und noch mal mit einem guten Gefühl aus der Vorbereitung herausgehen."

Rapp hat zumindest bereits beim 2:1-Erfolg gegen Union gezeigt, dass er vor der Abwehr eine echte Verstärkung, ein Balleroberer ist. Genau dafür und für seine Erfahrung wurde er auch geholt.

Sieg in der Generalprobe: Darum ist das für Dynamo und Hauptmann nicht wichtig
Dynamo Dresden Sieg in der Generalprobe: Darum ist das für Dynamo und Hauptmann nicht wichtig

Am Ende aber zählt's für den Sechser und seine Kollegen erst am Sonntag in Nürnberg. "Dort starten wir mit einem 0:0. Es werden unfassbar viele Fans von uns dabei sein, darüber freuen wir uns enorm. Und dann gilt's da weiterzumachen, wo wir aufgehört haben. Eklig zu sein in Zweikämpfen, unser Tor verteidigen und dann aber mit Ball auch noch ein Tickchen dazulegen."

Mit Blick auf den "Club" aus Franken weiß der Zweitliga-Routinier, worauf es für Dynamo angekommen wird: "Wir müssen ab Minute eins da sein, alles auf den Platz geben, die Inhalte umsetzen, die uns der Trainer mitgibt. Aber dann auch einfach gegen den Ball mit hoher Intensität Zweikämpfe annehmen, alles reinhauen. Und dann wissen wir, wie die zweite Liga abläuft. Da geht auch viel über einfache Sachen, über Zweikämpfe. Und da müssen wir dann voll da sein."

Februar 2016: Ausgerechnet im Frankenderby machte Nicolai Rapp (l.) sein erstes Zweitliga-Spiel.
Februar 2016: Ausgerechnet im Frankenderby machte Nicolai Rapp (l.) sein erstes Zweitliga-Spiel.  © IMAGO/Zink
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Nicolai Rapp verbindet besondere Geschichten mit dem Max-Morlock-Stadion

Tore macht Nicolai Rapp (r.) eher selten. In Nürnberg hat's aber im Oktober 2020 schon mal geklappt.
Tore macht Nicolai Rapp (r.) eher selten. In Nürnberg hat's aber im Oktober 2020 schon mal geklappt.  © Imago/Revierfoto

Nicht nur wegen seines ersten Pflichtspiels für den neuen Arbeitgeber wird der Trip nach Nürnberg für Rapp ein ganz besonderer. Der gebürtige Heidelberger verbindet mit dem Max-Morlock-Stadion - ehemals Frankenstadion - zwei ganz besondere Geschichten.

"Ich hatte mein Zweitliga-Debüt in Nürnberg und ich habe in Nürnberg schon ein Tor gemacht. Das passiert auch nicht so oft", gesteht der defensive Mittelfeldspieler.

Zehn waren es in elf Jahren Profifußball und 258 Pflichtspielen in der 1. und 2. Liga sowie im DFB-Pokal und der Regionalliga. "Von daher freue ich mich auf das Spiel, vor allem, dass wir da mit so vielen Fans dabei sind. Und ich glaube, wir können es alle kaum erwarten."

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Schwarz-Gelb jedenfalls ist bereit ...

Titelfoto: DPA/Robert Michael

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