Wer setzt sich durch? Dynamos Dominanz gegen Jahn-Power

Dresden - Dynamo Dresdens Dominanz und Ballbesitz treffen auf Jahn Regensburgs schnelles und schnörkelloses Umschaltspiel. Beide Systeme führten bei ihren Teams bisher zu einigen Erfolgen. Doch welches setzt sich am Sonntag durch?

Spielerische Lösungen auf engem Raum finden, wurde bei Dynamo Dresden auch diese Woche wieder fleißig trainiert.
Spielerische Lösungen auf engem Raum finden, wurde bei Dynamo Dresden auch diese Woche wieder fleißig trainiert.  © Lutz Hentschel

"So viel Unterschied ist da gar nicht zu uns. Wir verteidigen auch ganz gut. Am Ende ist es eine Mannschaft, die viele Tore aus Flanken, Distanzschüssen und Umschaltmomenten macht", erklärt Markus Anfang (49).

Viel mehr gibt es da aber auch nicht. "Deshalb ist es für uns elementar wichtig, das zu verteidigen. Wir sollten uns auf uns konzentrieren, unser Spiel durchbringen, Torchancen kreieren und Tore machen", so Dynamos Coach.

Logisch, dass er aber auch gewisse Maßnahmen ergreift, um Regensburgs Maschine gar nicht erst warmlaufen zu lassen: "Natürlich musst du darauf eingehen. Auch, dass bei Flanken viele Mittelfeldspieler mit in den Strafraum gehen. Die müssen begleitet und verteidigt werden", so Anfang.

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Dynamo Dresden Dynamo-Coach legt den Finger in die Wunde: Was Markus Anfang jetzt fordert

Umso bitterer wäre wohl ein Ausfall von Paul Will (24). Dynamos Chef vor der Abwehrreihe laborierte die Woche an einem Magen-Darm-Infekt. Er ist zumindest fraglich.

Knapp 30.000 Fans werden Dynamo Dresden wieder unterstützen

Coach Markus Anfang (49, l.) hat seinen Spielern einen klaren Plan mitgegeben.
Coach Markus Anfang (49, l.) hat seinen Spielern einen klaren Plan mitgegeben.  © Lutz Hentschel

Anfang: "Am Ende brauchst du immer wieder die gewissen Bausteine, egal gegen welchen Gegner. Du musst schauen, wo du verwundbar bist. Da darfst du den Gegner nicht reinkommen lassen. Gleichzeitig musst du selbst dein Spiel durchbringen und Torchancen kreieren."

Helfen sollen dabei auch wieder knapp 30.000 Fans im Rudolf-Harbig-Stadion. "Wir müssen die Energie und die Kraft aus unserer Serie ziehen, vor allem zu Hause in unserer Festung. Alle 30.000 mitnehmen und gemeinsam gewinnen", fordert Keeper Stefan Drljaca (24).

"Wir haben einen Matchplan vom Trainer, den versuchen wir umzusetzen. Da ist es egal, ob es Glauchau, Regensburg oder Bayern München ist. Wenn der Trainer was vorgibt, wollen wir das umsetzen."

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Wie der aussieht? Drljaca: "Von der ersten Sekunde an giftig und in den Zweikämpfen da sein. Wir müssen die Zuschauer mitnehmen und Regensburg von der ersten Sekunde an zeigen, dass das unser Haus ist. Auf keinen Fall ein Prozent nachlassen - und zeigen, dass die Punkte bei uns bleiben!"

Titelfoto: Lutz Hentschel

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