Neue Nummer, neue Frisur: Das DFB-Team hat einen nächsten Ronaldo

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Stuttgart - In der vergangenen Woche hat Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) den Kader bekannt gegeben, mit dem der DFB zur diesjährigen Fußball-WM reisen wird. Am Dienstag folgte dann die Meldung über die Rückennummern der DFB-Elf. Ein Star des VfB Stuttgart hatte dabei besonders viel Spaß.

Zum Verwechseln ähnlich – oder? VfB-Star Jamie Leweling (25) als "R9".
Zum Verwechseln ähnlich – oder? VfB-Star Jamie Leweling (25) als "R9".  © Screenshot: instagram.com/jamieleweling

Was haben Legenden wie Fritz Walter (†81), Uwe Seeler (†85), Gerd Müller (†75), Jupp Heynckes (81), Gerald Asamoah (47) und Stefan Kießling (42) alle gemeinsam?

Richtig! Sie alle trugen zu ihrer Zeit im DFB-Trikot die Rückennummer neun, und genau in diese Riege reiht sich jetzt auch Jamie Leweling (23) vom VfB Stuttgart ein.

Am Dienstag gab der DFB die Rückennummern aller WM-Teilnehmer bekannt, woraufhin sich Leweling aufgrund seiner neuen, prestigeträchtigen Nummer einen kleinen Scherz erlaubte.

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Auf Instagram aktualisierte er sein Profilbild und veränderte dieses (und sich selbst) zu einer echten Ikone des Sports. Das bearbeitete Foto zeigte nun das Gesicht des gebürtigen Nürnbergers auf dem Kopf der brasilianischen Nummer neun – Ronaldo Nazário (49).

Dieser war nicht nur dafür bekannt, einer der beste Stürmer seiner Zeit zu sein, sondern auch dafür, eine außergewöhnliche Frisur zu besitzen, die sich jetzt auch der VfB-Star (zumindest auf dem Foto) zu eigen gemacht hat.

Frise gegen Knieprobleme

Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 konnte die Seleção mit 2:0 für sich entscheiden. Gegner war damals übrigens die Auswahl aus Deutschland. Ronaldo Nazário traf doppelt. (Archivfoto)
Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 konnte die Seleção mit 2:0 für sich entscheiden. Gegner war damals übrigens die Auswahl aus Deutschland. Ronaldo Nazário traf doppelt. (Archivfoto)  © Oliver Berg/dpa

Tatsächlich hatte die ikonische Frisur des brasilianischen Superstars einen tieferen Sinn, als man zunächst vermuten mag. Ronaldo wurde während seiner Karriere immer wieder von Knieproblemen geplagt, ebenso im Jahr 2002 während der Weltmeisterschaft.

Über viele Wochen gab es für Sportjournalisten auf der ganzen Welt kaum ein anderes Thema als die körperlichen Probleme des Ausnahmetalents. Um von diesen abzulenken, entschied sich der damals 26-Jährige kurzerhand dazu, seine Haare abzurasieren und lediglich ein kleines Dreieck über seiner Stirn stehen zu lassen.

Und plötzlich lag die Aufmerksamkeit nicht mehr auf dem Knie des Stürmers, sondern bei seiner Haarpracht. Brasilien wurde im selben Jahr zum fünften Mal Weltmeister.

Titelfoto: Screenshot: instagram.com/jamieleweling

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