Handball-EM: Island schlägt Schweden und ist neuer Tabellenführer

Dänemark, Schweden und Norwegen - Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer läuft auf Hochtouren.

Bis zum 1. Februar spielen 24 Mannschaften in den drei Austragungsländern Dänemark, Schweden und Norwegen um die Krone. Mit dabei ist auch die deutsche Auswahl, die auf das erste EM-Edelmetall seit dem Gold-Triumph vor exakt zehn Jahren hofft.

Zum Hauptrundenauftakt schlug Deutschland Portugal knapp mit 32:30 und behielt damit alle Trümpfe für das Halbfinale in der Hand. Dank einer Gala-Vorstellung von Keeper Andreas Wolff (34) bezwang man auch Norwegen mit 30:28.

TAG24 begleitet das Kontinentalturnier im Ticker und hält Euch mit allen Neuigkeiten auf dem Laufenden.

25. Januar, 22.16 Uhr: Schweiz nach Niederlage gegen Kroatien vor dem EM-Aus

Nach der 24:28 (11:13)-Niederlage gegen Kroatien steht die Schweiz vor dem EM-Aus. Die Eidgenossen sind in der Hauptrunde noch ohne Sieg und haben somit kaum noch Chancen auf das Erreichen des Halbfinales oder das Spiel um Platz fünf.

25. Januar, 20.38 Uhr: Island schlägt Schweden und ist neuer Tabellenführer

Island hat im zweiten Spiel des Tages Schweden mit 35:27 (18:12) besiegt und ist damit neuer Tabellenführer der Hauptrundengruppe zwei bei der EM.

Damit lösten die Isländer die bis dato ungeschlagenen Schweden ab. Jetzt spielt noch Kroatien gegen die Schweiz.

Die Isländer haben das Spiel gegen die Schweden deutlich gewonnen.  © IMAGO / TT

25. Januar, 17.31 Uhr: Slowenien schlägt Ungarn und erhält sich Chance aufs Halbfinale

In der Hauptrunden-Gruppe II hat im ersten Spiel des Tages Slowenien Ungarn mit 35:32 geschlagen und sich so die Chance auf den Einzig ins Halbfinale erhalten.

Ab 18 Uhr trifft Island noch auf Schweden, am Abend spielt die Schweiz gegen Kroatien (20.30 Uhr).

25. Januar, 14.35 Uhr: Deutschlands Handballer hadern nach Norwegen-Sieg mit sich selbst

Auch wenn am Ende ein 30:28-Sieg gegen Norwegen stand, hatte Deutschland den zweiten Hauptrunden-Erfolg primär "Hexer" Andreas Wolff zu verdanken, der Angriff läuft noch nicht nach Plan. Besonders Juri Knorr hadert sehr mit seiner eigenen und der Team-Performance.

"Ich bin enttäuscht über meine Leistung", sagte der Spielmacher auf der Pressekonferenz am Sonntag über seine wenig erbaulichen Auftritten gegen Portugal und Norwegen, es nerve ihn extrem. "Ich denke, es liegt auf der Hand, dass wir damit nicht zufrieden sind, und ich persönlich auch nicht. Gerade die letzten beiden Spiele. Es wurmt mich einfach, ich habe keine Erklärung dafür."

Zum Glück spiele er in einem Team, in dem immer jemand den Karren aus dem Dreck ziehe - im Fall der Norwegen-Partie eben Wolff. Doch nicht nur Knorr fehlt bisher die nötige Stabilität, auch andere DHB-Spieler sind noch zu inkonstant, um gegen den nächsten Gegner zu bestehen: Am Montagabend wartet EM-Topfavorit Dänemark auf die Deutschen.

Um die Chance aufs EM-Halbfinale am Leben zu halten, muss deshalb eine Leistungssteigerung her. "Ich hoffe, dass wir das besser hinkriegen, dass ich das besser hinbekomme", betonte der deutsche Spielmacher deshalb.

Andreas Wolff (l.) ist wohl der einzige DHB-Spieler, der mit seiner Leistung gegen Norwegen restlos zufrieden sein kann. Besonders Juri Knorr (r.) ging mit sich selbst hart ins Gericht.  © Sina Schuldt/dpa

24. Januar, 22.03 Uhr: Gala-Auftritt von Andreas Wolff

Der so wichtige Sieg im Duell mit Norwegen ist vor allem Andreas Wolff (34) und Marko Grgic (22) zu verdanken.

Mit Weltklasse-Paraden entschärfte der 34-jährige DHB-Keeper über 20 Bälle, während der 22 Jahre junge Rückraumspieler mit sieben Treffern im Angriff glänzte.

Lieferte eine Weltklasse-Leistung ab: Deutschland-Keeper Andreas Wolff (34).  © Sina Schuldt/dpa

24. Januar, 22.01 Uhr: Schluss! Deutschland schlägt Norwegen mit 30:28

Das war's, die Partie ist aus!

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft gewinnt auch das zweite Hauptrundenspiel, bezwingt Norwegen mit 30:28.

Mit 6:0 Punkten führt das DHB-Team die Gruppe 1 an, ist damit voll auf Halbfinalkurs.

24. Januar, 21.56 Uhr: 30:26-Führung für Deutschland

Es braucht auch Spielglück!

Deutschlands Lichtlein verfehlt das Tor, der Abpraller landet jedoch direkt bei Goller, der sich den Ball schnappt und zum 30:26 trifft.

Wenige Minuten sind hier noch zu gehen.

24. Januar, 21.49 Uhr: Norwegen verkürzt Rückstand

Norwegen kämpft sich zurück ins Spiel: Nur noch 26:24 für Deutschland.

Es hätte sogar noch enger werden können, doch die Skandinavier scheitern weiterhin an DHB-Krake Andreas Wolff.

24. Januar, 21.44 Uhr: 26:21! DHB-Offensiv schaltet in den 6. Gang

Was ist denn hier los?

Die deutsche Offensive läuft auf Hochtouren und ist gerade nicht zu bremsen, während Norwegen kaum noch hinterherkommt.

Das Team von Bundestrainer Gislason führt 26:21.

24. Januar, 21.40 Uhr: Drei-Tore-Führung für das DHB-Team

Erneut ist es Grgic, der einnetzt.

Aus der Distanz fasst sich der DHB-Akteur ein Herz, zündet eine Fackel und schweißt den Ball ins Norwegen-Tor. 24:21.

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