Dank Kraken-Duo im Tor: HCE schlägt Coburg

Dresden - "Wir wollen eine Reaktion", rief HC-Elbflorenz-Kapitän Jonas Thümmler (32) die Marschroute für das Heimspiel gegen den HSC 2000 Coburg aus. Für einen Rekord sorgten beim 32:29 (14:16)-Sieg gegen die Oberfranken allerdings die Fans.

Mann des Abends: Robin Cantegrel (31, M.) hielt 14 Bälle.
Mann des Abends: Robin Cantegrel (31, M.) hielt 14 Bälle.  © Matthias Rietschel

Zum vierten Mal in dieser Saison strömten 2704 Zuschauer in die ausverkaufte BallsportARENA - neuer Bestwert!

Aber rekordverdächtig war beim HC Elbflorenz auch noch ein Duo: Die Torhüter Robin Cantegrel (31) und Marino Mallwitz (29) wehrten gemeinsam 19 Bälle ab.

"Wir haben ein gutes Zusammenspiel aus Abwehr und Torhüter hinbekommen", lobte André Haber (39): "Mit vielen Paraden und vielen Würfen, die wir auch wollten."

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Cantegrel startete mit einem sicher gefangenen Ball. Der schnelle Gegenstoß landete über Thümmler bei Oliver Seidler (27), der am bereits auf dem Boden liegenden Gäste-Hüter Petros Boukovinas (32) scheiterte (2:4, 8. Minute).

Sinnbildlich für die Offensiv-Bemühungen der Tiger, die neben zahlreichen technischen Fehlern zu viele Abschlüsse nicht ins Tor des Tabellen-8. warfen.

Cantegrel bleibt sieben Minuten sauber, Mallwitz hält zum Sieg

Da konnten sich Anton Preußner (21, r.) & Co. auch quer in die Luft legen: Offensiv klappte beim HCE längst nicht alles.
Da konnten sich Anton Preußner (21, r.) & Co. auch quer in die Luft legen: Offensiv klappte beim HCE längst nicht alles.  © Matthias Rietschel

Cantegrel gab immer wieder Gründe für die Initialzündung seines Teams. Mit seiner siebten Parade heizte er dann auch seinen Jungs ein. Für die zwischenzeitliche Führung reichte es mit etwas Glück. Über Umwege kam Thümmler an den Ball, der ins leere Tor zum 14:13 traf (27.).

Danach klappte bis zum Pausentee aber wieder nichts mehr, es ging mit Rückstand in die Kabine.

Cantegrel packte im zweiten Abschnitt noch mal drauf, vernagelte sein Gehäuse mit vier weiteren Abwehraktionen für mehr als sieben Minuten, Victor Petersen Norberg (25) und Doruk Pehlivan (27) brachten die Dresdner erstmals plus zwei in Front (18:16, 38.).

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Für die Entscheidung sorgte in der Schlussphase dann aber Duo-Partner Mallwitz. Viermal scheiterten die Gäste am 1,93-Meter-Mann, die rappelvolle Halle grölte und feierte den 9. Heimsieg.

Titelfoto: Matthias Rietschel

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