HCE-Coach Haber nach Pleite enttäuscht: "2. Halbzeit katastrophal"

Dresden - "Jetzt geht es gerade nicht so gut, weil ich dolle enttäuscht bin", gestand André Haber (39) gnadenlos ehrlich nach der bitteren 31:34-Pleite bei der TuS N-Lübbecke.

HCE-Coach André Haber (39) war nach der Pleite gegen Lübbecke sichtlich enttäuscht.
HCE-Coach André Haber (39) war nach der Pleite gegen Lübbecke sichtlich enttäuscht.  © Mathias M. Lehmann

"Das ist wirklich schwer zu akzeptieren, dass das Spiel so einen Verlauf annimmt und uns quasi nichts mehr gelingt", versuchte der Coach des HC Elbflorenz eine Erklärung dafür zu finden, dass sein Team in Ostwestfalen um die 20-Minuten-Marke bei 16:8-Führung ganz klar auf Kurs Auswärtssieg lag, aber trotzdem als Verlierer vom Feld ging.

"Das ist richtig gut am Anfang und dann in der 2. Halbzeit katastrophal. Und deswegen haben wir auch zu Recht verloren."

Auf der einen Seite ließen die Tiger aus Sicht ihres Trainers "zu viele Durchbrüche" durch die eigene Abwehr zu. Die Aufholjagd des Gastgebers, der 191 Tage und damit seit dem ersten Spieltag auf einen Heimsieg wartete, war eingeläutet.

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"Dann fängt das Spiel an, zu wackeln, und wir fangen an, Bälle zu verwerfen. Das ist schon krass. In der zweiten Hälfte hält Leon Grabenstein zehn Bälle", ärgerte sich der 39-Jährige. Lübbecke-Torhüter Grabenstein, der im gesamten Spiel sogar auf 13 Paraden kam, zog den Dresdnern endgültig den Nerv - und hatte damit großen Anteil am Mega-Comeback seines Teams.

Enttäuschte Gesichter gab es beim HC Elbflorenz nach der Niederlage in Lübbecke.
Enttäuschte Gesichter gab es beim HC Elbflorenz nach der Niederlage in Lübbecke.  © Mathias M. Lehmann

"Der Blick geht Richtung Sonntag. Volle Hütte, Heimspiel für uns - nur darum geht's. Nichts anderes", schaute Haber trotz des herben Rückschlags im Aufstiegsrennen nach vorn auf das Heimspiel gegen den HSC Coburg (Sonntag, 17 Uhr).

Titelfoto: Mathias M. Lehmann

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