Pokalsieger im Gepäck, Lizenzen da! Beim HCE gibt's nur positive Nachrichten

Essen - Als Samstag der Bus nach Essen rollte, waren beim HC Elbflorenz nur positive Nachrichten mit an Bord. Das hängt auch mit einer Premiere für zwei Akteure der Dresdner zusammen, hat aber noch viel mehr Gründe.

Lauro Pichiri (21, l.) fliegt mit Rückenwind beim HCE rein. Vergangenes Wochenende holte der 21-Jährige mit seinem Stammverein, den Füchsen Berlin, den DHB-Pokal.  © IMAGO/Matthias Rietschel

Mit Timo Löser (26) und Lauro Pichiri (21) tauchen der Rückraumlinke und sein nachverpflichteter Vertreter am Sonntag (17 Uhr) erstmals gemeinsam im Kader der Tiger auf.

Während Löser vergangenen Freitag nach seinem Fußbruch vom 14. Februar auf der Bank Platz nahm, weilte Pichiri, der per Zweitspielrecht bei den Elbestädtern aufläuft, mit seinem Stammverein Füchse Berlin in Köln beim Final Four - und sicherte sich mit den Hauptstädtern den Titel.

"Ich hoffe, dass der Junge gute Laune mitbringt", sagte André Haber (39) auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei den Essenern. Rico Göde (44), Sportlicher Leiter des HCE, würde eine Getränke-Runde des frischgebackenen Pokalsiegers begrüßen.

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Egal wie, glücklich ist der 44-Jährige ohnehin schon.

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Wird Timo Löser zum Dresdner Trumpf im Aufstiegskampf?

Beim HC Elbflorenz herrscht aktuell gute Laune. Sonntag kommt Timo Löser (26, 2.v.l.) erstmals seit seiner Verletzung zum Einsatz - und will im Anschluss mit seinen Jungs feiern.  © Matthias Rietschel

Donnerstag flatterten gleich zwei äußerst positive Nachrichten an der Elbe rein. Die Lizenz für die 1. und 2. Bundesliga erhielt der HC Elbflorenz ohne Auflagen. Außerdem dürfen die ältesten Jungtiger in der kommenden Saison dank einer Wildcard in der A-Junioren-Bundesliga auflaufen.

Noch besser wird die Laune bei Göde, wenn seine Tiger zwei Zähler aus dem Pott heimbringen.

Dabei soll auch Rückkehrer Löser helfen, der vor einer Woche gegen den HC Oppenweiler/Backnang schon mit den Hufen scharrte, aber noch ohne Einsatzminute blieb.

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"Wir haben ihn nicht gesehen, weil er auf dem Feld noch nichts zu suchen hatte. Er hat zwar die Woche davor trainiert, aber wir haben ihn aufgebaut. Wir wollten unbedingt, dass er diese eine Woche mehr hat, um ihn optimal auf Essen vorbereiten zu können."

Körperlich ist der Rechtshänder wieder bei 100 Prozent. Bringt er das auch auf die Platte, wird der 26-Jährige zum Dresdner Trumpf im Aufstiegsrennen.

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