Dresden - Das Einzige, was am Freitagabend nicht funktionierte, war die Anzeigetafel. Dabei wäre die bitter nötig gewesen. Denn der HC Elbflorenz spielte sich beim 42:28 (21:12)-Heimsieg gegen den HC Oppenweiler/Backnang in einen absoluten Torrausch, für einen neuen Rekord reichte es aber knapp nicht.
"Der wäre drin gewesen", sagte Sebastian Greß über den um drei Tore verpassten höchsten Sieg der Vereinsgeschichte: "Aber plus 14 ist ein tolles Ergebnis."
Dagegenhalten konnten die Gäste zu keinem Zeitpunkt. Aber: Die Tiger bestraften die Fehler auch eiskalt. Mit einer Drehung ließ Viktor Petersen Norberg die Verteidigung aussteigen und traf zum 6:1 (7. Minute).
Sein Kapitän machte sehenswert weiter. Per Doppelpass mit Lukas Wucherpfennig, der seinen einspringenden Spielmacher bediente, erhöhte Sebastian Greß nach einer Viertelstunde auf 12:6.
Und die Dresdner blieben unermüdlich: Anton Preußner stellte erstmals auf plus zehn (22.), Robin Cantegrel holte nach seiner neunten von insgesamt 14 Paraden den imaginären Telefonhörer raus und legte auf (26:14/35.) - da war die Partie längst entschieden.
Satt waren die Tiger da aber noch nicht, wollten etwas für die Tordifferenz tun und zeitgleich den höchsten Sieg. Dafür reichte es knapp nicht.
Den Schlusspunkt setzte der Kapitän höchstselbst und besorgte den 42. Dresdner Treffer.