"Sie haben nichts zu verlieren": SCM-Coach Wiegert mahnt zur Vorsicht
Magdeburg - Nach dem kniffligen Sieg gegen Göppingen befindet sich der SC Magdeburg in einer ungewohnt langen Ruhephase. Eine ganze Woche hat die Mannschaft von Bennet Wiegert (44) jetzt Zeit zu regenerieren und sich auf das kommende Duell zu Hause gegen Erlangen vorzubereiten.
"Ich freue mich wieder auf ein Heimspiel und auf eine Woche ohne Reisen. Ich hoffe, dass wir diese Energie dann auch mitnehmen können", sagte Wiegert im Rahmen einer Medienrunde mit Blick auf diese freie Woche.
Im Hinterkopf hat der 44-Jährige sicherlich die anstehenden Englischen Wochen, in denen seine Jungs ein intensives Programm abspulen müssen.
Nach dem letzten Duell kommt die Woche Regenerationszeit für die Mannschaft und Wiegert gerade recht: "Jeder, der da mit einem lockeren Osterspaziergang gerechnet hat, der hätte 'ne Ansage von mir bekommen. Es war uns klar, dass das ein zähes Ringen wird, aber wir haben in der Crunchtime einen klaren Kopf bewahrt", so Wiegert.
Allerdings warnt er schon einmal, dass aus dem Duell gegen Göppingen eine Verletzung mitgenommen wurde, wodurch einer der eingesetzten Akteure gegen Erlangen wohl nicht im Kader steht. Um welchen Spieler es sich handelt, wollte der 44-Jährige zunächst nicht sagen.
HC Erlangen konnte dem SCM im Hinspiel Punkte klauen
Obwohl die kommenden Gäste im Hinspiel extreme Personalsorgen hatten und auf ganze acht Leistungsträger verzichten mussten, schafften sie es, den SCM zu ärgern. Erst in den letzten Minuten gelang den Elbestädtern der Ausgleich (31:31), was trotzdem dafür sorgte, dass Erlangen die erste Mannschaft war, die Magdeburg Punkte klauen konnte.
Wiegert ist davon überzeugt, dass die kommende Partie nicht mit dem Hinspiel verglichen werden darf: "Es wird ein komplett anderes Spiel. Das macht es aber nicht einfacher.
Erlangen ist eine etablierte Bundesliga-Mannschaft, die hier nach Magdeburg kommt und überhaupt nichts zu verlieren hat. Für die geht es um gar nichts mehr."
Sieben Spieltage verbleiben dem SC Magdeburg, um die Meisterschaft an der Elbe feiern zu können. Aktuell stehen sie sieben Punkte vor dem Verfolger aus Flensburg und haben alle Trümpfe in der Hand.
Titelfoto: Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa

