Schienbeinbruch und Bänder durch! Deutscher Leichtathlet teilt heftige Diagnose
Leverkusen - "Ein Glück im Unglück", schrieb Torben Blech (31) am Freitag auf Instagram. Es ist eine sehr positive Sicht auf die Dinge, denn eine gute Woche nach dem heftigen Sturz beim Meeting in Bad Bergzabern hat der deutsche Stabhochspringer seine Diagnose geteilt, die viele Fans zusammenzucken lassen dürfte.
"Riss des medialen Seitenbandes im Knie, Riss des vorderen Kreuzbandes, Schienbeinfraktur, Prellungen und Quetschungen", fasste der gebürtige Siegener das Ergebnis seiner unglücklichen Landung trocken zusammen.
Der Leichtathlet von Bayer Leverkusen war am 21. Mai vor dem historischen Schloss in Bad Bergzabern gleich beim ersten Versuch zwar über die Einstiegshöhe von 5,45 Metern gesprungen, anschließend jedoch über den Mattenrand hinausgesegelt und auf den harten Asphalt gekracht.
Dabei erwischte es vor allem sein linkes Knie. "Es hätte viel schlimmer kommen können, wenn ich auf dem Kopf gelandet wäre", merkte der mehrfache deutsche Hallenmeister allerdings ganz richtig an.
Eine Operation sei "unvermeidlich", er blicke aber schon nach vorn. "Ich habe das beste Team und die besten Menschen um mich herum. Ich kann auch euch alle zählen, ihr gebt mir Zuversicht und Hoffnung", so Blech.
Sein Saisonaus hatte der 31-Jährige bereits unmittelbar nach dem Horror-Sturz bekanntgegeben. "Der Weg wird nicht einfach, aber glaubt mir, ich komme zurück!", zeigte er sich jetzt fest entschlossen.
Titelfoto: Michael Kappeler/dpa
