Ex von Olympia-Fremdgeher reagiert auf kuriose Beichte: "Ist schwer zu verzeihen"

Antholz (Italien) - Es war wohl einer der kuriosesten Momente der bisherigen Olympischen Winterspiele, als Biathlon-Gesamtweltcupsieger Sturla Holm Lægreid (28) nach seinem Bronzegewinn einen Seitensprung gestand. Inzwischen hat sich die betroffene Ex-Partnerin selbst zu der skurrilen Beichte geäußert.

Sturla Holm Lægreid (28) überraschte die Welt nach seinem Bronze-Gewinn mit einer Seitensprung-Beichte.  © ODD ANDERSEN / AFP

"Es ist schwer zu verzeihen, selbst nach einer Liebeserklärung vor der ganzen Welt", verriet die Frau, die anonym bleiben möchte, gegenüber "Verdens Gang".

Lægreid hatte nach seiner Fahrt auf den Podestplatz im Einzel der Männer erklärt, dass er vor einem halben Jahr die Liebe seines Lebens getroffen, die Dame dann aber vor drei Monaten betrogen habe. Er bezeichnete den Seitensprung live im TV als den "größten Fehler" seines Lebens.

"Ich habe mir diese Situation nicht ausgesucht und es schmerzt, jetzt darin sein zu müssen. Wir hatten Kontakt und er kennt meine Meinung dazu", fügte die Verflossene des Biathleten an.

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Sie wollte sich außerdem bei ihrer Familie und ihren Freunden für die Unterstützung bedanken. "Auch bei allen anderen, die an mich gedacht und mit mir mitgefühlt haben, ohne zu wissen, wer ich bin", so die Frau weiter.

Daneben gratulierte sie Johan-Olav Botn (26) herzlich zu seinem Triumph. Der norwegische Teamkollege von Lægreid rückte nämlich trotz seines Olympiasieges aus dem Rampenlicht, das fast ausschließlich auf die Fremdgeh-Beichte strahlte.

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Freundin von Olympiasieger Johan-Olav Botn kritisiert Fremdgeh-Beichte

Karoline Simpson-Larsen (28, l.) ist mit dem norwegischen Biathleten Johan-Olav Botn (26) zusammen.  © Screenshot/Instagram/karosimpson

Langläuferin Karoline Simpson-Larsen (28), die Freundin von Gold-Held Botn (26), ging vor allem der Zeitpunkt des viel beachteten Geständnisses ganz gehörig gegen den Strich.

"Es ist schade. Johan gewinnt Olympiagold, aber alle reden nur noch darüber", erklärte die Norwegerin im Interview mit der schwedischen Tageszeitung "Aftonbladet". "Die Medien bestimmen das Ganze. Ich verstehe, dass es so läuft, aber es ist trotzdem schade."

Die 28-Jährige habe das Interview des Olympia-Dritten "im Schockzustand" verfolgt. "Jetzt ist es geschehen, doch ich hoffe, dass es Johans Leistung nicht überschattet", so die Langläuferin.

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