Gent (Belgien) - Es sind schockierende Bilder, die der deutsche Nachwuchs-Radsportler Moritz Mauss (18) auf seinem Instagram-Profil postet. Bei einem Rennen am vergangenen Sonntag stürzte der gebürtige Düsseldorfer schwer - und zog sich dabei eine absolute Horror-Verletzung zu.
"Ich habe in den letzten Tagen darüber nachgedacht, diesen Beitrag zu teilen, aber ich finde es wichtig, auch diese Seiten der Reise und des Sports zu zeigen", schrieb Mauss und schob gleich eine Triggerwarnung für die Bilder hinterher, die er mit seinem Post veröffentlichte.
"Am Sonntag bin ich beim Madison-Rennen beim International Track Meeting in Gent gestürzt", erklärte der 18-Jährige, was passiert war: "Bei meinem Sturz rutschte ich über die Bahn, und ein 50 Zentimeter langes Stück Holz splitterte von der Bahn ab und drang direkt in meine Hüfte und meinen linken Oberschenkel ein."
Er wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht und innerhalb von zwei Stunden nach dem Unfall operiert. Besagten "Splitter", der dabei in Einzelteilen aus seinem Körper geholt wurde, zeigte Mauss in seiner Bildergalerie und legte für die bessere Vorstellungskraft, wie riesig das Holzstück gewesen war, noch ein Maßband an die kaputte Bahn.
"Alles verlief reibungslos und ich bin jetzt schon wieder zu Hause", konnte der Nachwuchs-Profi, der sowohl auf der Bahn als auch auf der Straße fährt, zum Glück Entwarnung geben.
Moritz Mauss hat trotz Horror-Verletzung Glück im Unglück
"Ich hatte wirklich Glück, denn der Splitter hat meine Nerven und den Großteil meiner Beinmuskulatur verfehlt", schrieb der zweimalige Vize-Juniorenweltmeister von 2025: "Ich werde nun eine Weile ausfallen, aber es hätte VIEL schlimmer kommen können. Nur wenige Zentimeter hätten eine Verletzung bedeuten können, die meine Karriere beendet."
Er bedankte sich für die Unterstützung, die ihm von der Nationalmannschaft und dem medizinischen Team im Krankenhaus zuteilgeworden ist.
"Neben all den wunderbaren Momenten dieses Jahres und allem, was mir dieser Sport bereits gebracht hat, gehören auch diese Tiefpunkte dazu. Wir müssen akzeptieren, was passiert ist, und ich werde das Beste daraus machen", schloss Mauss: "Jetzt ist es Zeit, ein paar unerwartete Tage abseits des Rads zu genießen."