Überraschende News aus seinem Umfeld: Jürgen Klopp kann sich das Bundestrainer-Amt vorstellen!
Frankfurt am Main - Als "Schattenbundestrainer" wird er spätestens seit seiner Experten-Tätigkeit für Magenta TV während der WM 2026 bezeichnet. Übernimmt Jürgen Klopp (59) jetzt bald wirklich die deutsche Nationalmannschaft?
Wie Sport1 aus dem Umfeld des ehemaligen Trainers von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool erfahren hat, sei der Coach nicht abgeneigt und könne sich den Posten sehr gut vorstellen. Dafür müsste aber erst einmal die Zukunft oder besser gesagt die Nicht-Zukunft von Julian Nagelsmann (38) geklärt werden.
Direkt nach dem Ausscheiden der DFB-Elf im Sechzehntelfinale gegen Paraguay wurde Jürgen Klopp von Moderator Johannes B. Kerner (61) gefragt, was passieren müsste, damit der Trainer über den Job des Bundestrainers nachdenkt.
"Kloppo" hielt sich diplomatisch zurück. "Da habe ich noch nicht drüber nachgedacht. Ich hatte die Situation schon selber als Trainer oft, dass ein großer Traum geplatzt ist. Ich verstehe, dass wenn über den Bundestrainer gesprochen wird, dass mein Name genannt wird. Aber es ist nicht der richtige Moment, um darüber zu sprechen, vor allem nicht mit mir", sagte er. Ein klares Dementi klingt anders.
Viele wünschen sich den charismatischen Erfolgs- und Kultcoach an der Seitenlinie der DFB-Elf, schließlich sprechen die Erfolge, die Klopp mit dem BVB (Double 2012, Deutscher Meister 2011, Champions-League-Finale 2013) und dem FC Liverpool (unter anderem Champions-League-Sieger 2019, Klub-Weltmeister 2020, Englischer Meister 2020, UEFA-Supercup 2020, FC Cup 2022) erzielte, für sich.
Vor allem von seiner menschlichen Seite im Umgang mit den Spielern wünschen sich viele gute Impulse.
DFB: Rollen im Verband selbst erstmal Köpfe?
Die spannendste Frage dürfte erst einmal sein, wer diese Personalentscheidung im DFB treffen soll.
Denn das Trio um Präsident Bernd Neuendorf (64), Geschäftsführer Sport Andreas Rettig (63) und Sportdirektor Rudi Völler (66) steht ebenfalls heftig in der Kritik. Gut möglich, dass es beim DFB noch zum großen Knall kommt.
Völler hatte nach dem Ausscheiden Julian Nagelsmann noch den Rücken gestärkt und davon gesprochen, dass er ihn nach wie vor für den richtigen Trainer halte. Nicht wenige fordern aber neben dem Rücktritt Nagelsmanns auch den von Völler.
Seit Dienstag trudelt der DFB-Tross in Teilen wieder in Deutschland ein, Jürgen Klopp hingegen wird in seiner Rolle als TV-Experte noch weiter bei der WM vor Ort sein. Zudem ist er aktuell bei Red Bull als "Head of Global Soccer" tätig.
Man darf gespannt sein, was bis zum Finale am 19. Juli noch alles im deutschen Fußball passieren wird.
Titelfoto: Martin Rickett/dpa

