Klare Ansage! Mats Hummels verbietet seinem Sohn Ludwig (8) diesen Torjubel
München/Madrid - Mit einem schlitzohrigen Treffer leitete Lennart Karl (18) am Dienstagabend den Bayern-Sieg in der Champions League gegen Atlético Madrid ein. Mit einem "Blabla"-Jubel sendete er im Anschluss ein Zeichen an seine Kritiker. Diese Geste stieß "Prime Video"-Experte Mats Hummels (37) sauer auf.
"Eine Kleinigkeit möchte ich noch zum Jubel sagen: Den sehen wir viel zu oft mittlerweile", sagte der Ex-Fußballprofi nach der Partie.
Kritik gehöre beim Fußball dazu. "Deswegen verdienst du auch so viel Geld, weil so viele Leute darüber reden", so Hummels.
Der 37-Jährige gibt zu bedenken, dass Fußball-Profis für viele Kinder ein Vorbild sind. "Mein Sohn ist acht Jahre alt, in den Spielen von seiner Mannschaft seh ich schon Kinder diesen Jubel machen, weil der so oft vorkommt."
Mats Hummels hat mit seiner Ex-Frau Cathy Hummels (38) einen gemeinsamen Sohn namens Ludwig. "Dem verbiete ich den Jubel", stellte der Experte klar.
Karl hatte sich nach seinem Treffer in der 54. Minute die Hände an die Ohren gehalten – ein klares Zeichen an seine Kritiker.
FC Bayern: Hat Karls provokanter Jubel noch ein Nachspiel?
Zuletzt hatte Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß (74) im Interview mit "Welt am Sonntag" gesagt: "Ich habe mir vorgenommen, ein ernstes Gespräch mit ihm zu führen. Er ist noch lange kein Superstar, junge Spieler brauchen Demut." Auch Bayerns Sportvorstand Max Eberl (53) hatte Karl "in einem Loch" gesehen und zu mehr Konzentration auf den Fußball geraten.
Karls Berater Michael Ballack (50) verteidigte seinen Schützling daraufhin öffentlich und sagte, dass der Youngster "öffentlich zur Zielscheibe" gemacht werde.
Ob der emotionale Jubel des 18-Jährigen intern noch ein Nachspiel für ihn haben wird, wird sich zeigen. Eberl wich Reporter-Fragen dazu im Anschluss aus.
Es ist nicht das erste Mal, dass der deutsche Nationalspieler nach einem Treffer provoziert. Zur Erinnerung: Bei seinem ersten Saisontor in Elversberg brachte er die heimischen Fans mit einer Schweigegeste gegen sich auf.
Titelfoto: Bernd Thissen/dpa
