Deutliche Worte von Ex-Teamchef: Droht Bruchpilot Mick Schumacher der Rauswurf?

USA - Droht Mick Schumacher der nächste Karriere-Knick? Laut Aussage seines früheren Formel-1-Teamchefs hängt sein Engagement in der IndyCar-Serie am seidenen Faden.

Günther Steiner (61) ist ehemaliger Teamchef des Formel-1-Rennstalls Haas. (Archivfoto)  © Hasan Bratic/dpa

Unter Günther Steiner (61) fuhr der Sohn von Rennsport-Legende Michael Schumacher (57) von 2021 bis 2022 für den US-Rennstall Haas in der Königsklasse. Bei Fehlern des jungen Deutschen nahm der Italiener stets kein Blatt vor den Mund.

Auch heute hat er die Laufbahn seines ehemaligen Piloten noch im Blick - und weiter eine klare Meinung. "In eine andere Rennserie zu wechseln, ist für die Jungs immer schwierig", zeigt sich Steiner im Interview mit "Sportbible" zunächst verständnisvoll.

Ergänzend fügt der Motorsport-Funktionär noch hinzu: "Wir alle denken, dass man alles fahren kann und schnell ist, wenn man mal in der Formel 1 war. Aber so läuft es nicht." Die bisherigen Resultate von Schumi Junior untermauern seine Haltung.

Bis dato ist ein 16. Platz das beste Ergebnis, das Schumacher in seiner ersten IndyCar-Saison einfahren konnte. Nach elf von 16 Rennwochenenden belegt der 27-Jährige mit 108 Punkten nur Rang 25 von 33 in der Meisterschaftswertung.

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Mick Schumacher genießt als IndyCar-Neuling noch Welpenschutz

Ex-Formel1-Fahrer Mick Schumacher (27) tut sich in der IndyCar-Serie noch schwer.  © Jenna Fryer/AP/dpa

Nicht selten crashte er seinen Boliden durch einen individuellen Fehler so zu Klump, dass er die Zielflagge nicht sah. Dennoch hält sich die Kritik an seiner Person in Grenzen: Schumacher genießt als Neuling aktuell noch eine Art "Welpenschutz".

Auch Steiner erkennt die Rookie-Saison des 27-Jährigen als "Lehrjahr" an. Doch spätestens im kommenden Jahr werde "die Wahrheit" ans Licht kommen, ob Schumacher konkurrenzfähig ist, oder nicht. Ergebnisse seien zwingend notwendig.

"Wenn er nächstes Jahr eine schlechte Saison fährt, wird es schwierig für ihn, in der Serie zu bleiben, weil es eine ziemlich hochklassige Serie ist. Aber wir müssen ihm ein Jahr Zeit geben", warnt der Südtiroler vor baldigen Konsequenzen.

Für 2026 gelte für seinen ehemaligen Schützling weiterhin, das gesamte IndyCar-Umfeld kennenzulernen. "Die Autos da sind ziemlich schwierig zu fahren, auch physisch, und daran muss er sich erst wieder gewöhnen", so der RTL-Experte.

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