Berlin - Sie galten einst als Traumpaar des deutschen Sports, trennten sich aber nach kurzer Ehe. Wie erst jetzt bekannt wurde, mussten die ehemalige Leichtathletin Susen Tiedtke (57) und Ex-Tennisprofi Hendrik Dreekmann (51) im vergangenen Jahr einen schlimmen Schicksalsschlag verkraften. Der gemeinsame Sohn Max Dreekmann verstarb im Alter von nur 17 Jahren.
Das teilte die einst schönste Leichtathletin der Welt in einem RTL- und Bunte-Interview mit, zuvor hatte sie Anfang März bereits auf ihrem Instagram-Profil darüber berichtet.
Am 3. März 2025 habe sich ein Freund von Max Dreekmann bei seiner Mama Susen Tiedtke gemeldet und gefragt, warum er nicht ans Telefon gehe. Daraufhin habe sie ihren Sohn in seinem Bett aufgefunden. "Und dann bin ich zu ihm ran und dann war er schon steif und blau", sagt sie im Interview mit RTL.
Der 17-Jährige verstarb völlig überraschend, erst später stellte sich heraus, dass er an einer unentdeckten Entzündung am Herzen litt. "Das reißt plötzlich das gesamte Leben aus einem heraus. Das ist ja das eigene Fleisch und Blut, und dann ist er tot", beschreibt Tiedtke den tiefen Schmerz des tragischen Verlustes.
Max spielte als kleiner Junge im Nachwuchs bei Hertha BSC Fußball in der Abwehr, betrieb zum Zeitpunkt seines Todes aber keinen Leistungssport.
Max Dreekmann (†17) war das zweite Kind von Susen Tiedtke und Hendrik Dreekmann
Max war das zweite Kind von Susen Tiedtke und Hendrik Dreekmann, er kam am 16. März 2007 zur Welt, verstarb somit nur wenige Tage vor seinem 18. Geburtstag.
Die ehemalige Leichtathletin und der Ex-Tennisprofi waren von 2005 bis 2008 zusammen, 2005 kommt Tochter Maria (20) zur Welt, 2007 macht Sohn Max das Glück perfekt. Doch es hält nur kurz, 2008 trennen sich die beiden.
Tiedtke zog daraufhin mit ihren Kindern nach Berlin, wo sie bis heute als Heilpraktikerin arbeitet. Sie ist fest davon überzeugt, dass die Seele ihres verstorbenen Sohnes weiter existiert, sie mit ihm in Verbindung bleibt. "Ich verstehe jetzt jede Situation im Leben anders als vorher. Das Wichtigste, was ich gelernt habe, ist, wir sind nicht einfach ein Körper, der eine Seele besitzt, sondern wir sind eine Seele, die für kurze Zeit einen Körper beansprucht", erklärte die 57-Jährige Anfang März bei Instagram.
"Das habe ich genau gesehen, als ich meinen toten Sohn gefunden habe und die Augen gesehen habe. Denn die waren so leer und so anders, sodass ich es sofort spüren konnte, das ist nur eine Hülle, und die Seele ist schon längst weg. Aber die Seele besteht aus Energie, so wie alles andere in unserer Umwelt aus Energie besteht, und Energie geht nie verloren. Sie wandelt sich nur, und ich weiß genau, mein Sohn ist ständig um mich herum, denn ich spüre ihn", sagt Tiedtke.
Sie hat seit einem Jahr gelernt, mit dem Verlust umzugehen, versucht, nach vorn zu schauen, und dabei ihren Max immer ganz nah bei sich zu spüren.