Tod von Wrestling-Legende wirft Fragen auf: Witwe will Ärzte von Hulk Hogan (†71) verklagen
Clearwater (USA) - Der tragische Tod von Hulk Hogan (†71) wirft auch gut einen Monat später weiter Fragen auf. Seine Witwe Sky Daily (46) erhebt schwere Vorwürfe und will nun die Ärzte der Wrestling-Legende wegen eines angeblichen Kunstfehlers verklagen, der ihm letztlich das Leben gekostet haben soll.
Alles in Kürze
- Hulk Hogan (†71) ist verstorben.
- Witwe Sky Daily will Ärzte wegen Kunstfehlers verklagen.
- Operation am Hals soll Zwerchfellnerv beschädigt haben.
- Todesursache auf Totenschein: Herzinfarkt, Familie zweifelt daran.
- Witwe ordnete private Autopsie an, Ergebnisse noch nicht veröffentlicht.

Wie das Promiportal "TMZ Sports" von einer verlässlichen Quelle erfahren haben will, plant die 46-Jährige rechtliche Schritte gegen mindestens einen der Mediziner, die den US-Star vergangenen Mai am Hals operiert haben.
Dabei sei laut Sky ein Zwerchfellnerv beschädigt worden. Dieser stimuliert das Zwerchfell und steuert so die Atmung. Das Missgeschick unterm Messer habe demnach eine signifikante Rolle beim Tod des berühmten Athleten gespielt und könnte schließlich zu einem Atemstillstand geführt haben.
Auf seinem Totenschein wurde als Todesursache offenbar nur "Herzinfarkt" angegeben, doch mehrere Familienmitglieder und Insider zweifelten das öffentlich an.
Laut dem Bericht deutet zudem der Notruf seiner Ehefrau nicht unbedingt auf einen Herzinfarkt hin. Die Yoga-Lehrerin gab gegenüber den Rettungskräften am Telefon wiederholt an, dass ihr Mann plötzlich aufgehört habe, zu atmen.
Sky gab sich anschließend mit den Ergebnissen der offiziellen Obduktion nicht zufrieden und ordnete demzufolge eine private Autopsie an.
Hulk Hogan soll schon vor seinem Tod gesundheitliche Probleme gehabt haben

Die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlichte die Witwe bislang nicht, allerdings spricht die sich anbahnende Klage dafür, dass Hogan bei der besagten Operation tatsächlich das Opfer eines Fehlers geworden sein könnte.
"Wenn man über einen längeren Zeitraum an Atemnot leidet, dann macht einen das krank", erklärte Sky außerdem gegenüber der britischen Daily Mail. "Es handelt sich nicht um eine plötzliche Todesursache. Es ist etwas gewesen, das ihn zermürbt und geschwächt hat."
Die Witwe sei überzeugt, dass der unterstellte Kunstfehler "definitiv" etwas mit dem Ableben des Wrestlers zu tun habe.
Titelfoto: JULIO AGUILAR / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP Kopieren Foto von JULIO AGUILAR / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP