DSC zieht neuen Sponsor ans Land: Bleibt Akimoto noch ein Jahr?

Dresden - Zum Abschlusstraining vor dem Heimspiel gegen Hamburg am Samstag (18 Uhr) hatten die Volleyballerinnen des Dresdner SC ganz besonderen Besuch - der sich nicht nur aus finanzieller Sicht lohnen dürfte.

DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann begrüßte am Freitag Sho Araki, Vize-Präsident bei Fujitsu Deutschland, und Michael Scheibner (v.l.n.r.), CEO der GK Software SE, beim Training.  © Lutz Hentschel

Eine 14-köpfige Delegation des vogtländischen Software-Unternehmens GK Software SE aus Schöneck betrat am Freitag gegen 11.45 Uhr leicht verspätet die Margon Arena. Nicht etwa, um den Mädels Tipps für die CEV-Cup-Duelle gegen Mulhouse zu geben.

Denn gegen den französischen Meister spielen die DSC-Schmetterlinge am 19. Februar zu Hause und am 25. Februar im Nachbarland um den Einzug ins Halbfinale.

Stattdessen war der Trainingsbesuch Teil der neuen Kooperation der Firma mit den Dresdnerinnen, die vorerst bis 2027 laufen soll.

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Neben der finanziellen Mittel, die für den DSC durch das Sponsoring rumkommen, könnte der Deal die Verhandlungsposition für Verträge der kommenden Spielzeit verbessern.

Denn das mit Miku Akimoto (19) eine japanische Außenangreiferin das Dresdner Dress trägt und das sächsische Unternehmen zur japanischen Fujitsu-Gruppe gehört, ist sicherlich kein Zufall.

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Miku Akimotos (19) Vertrag in Dresden läuft bis Saisonende. Bleibt sie doch noch eine weitere Spielzeit?  © Lutz Hentschel

"Genau jetzt ist die Phase, in der die Planung für die kommende Saison läuft", sagt DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann zur 19-Jährigen, deren Leih-Vertrag nur bis zum Ende der Spielzeit läuft. Ein klares Nein klingt zumindest anders.

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