Erstes Finalspiel um die Meisterschaft für DSC: Krimi-Garantie beim Ost-Kracher

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Suhl - Wer am Ende die Schale hochhalten wird, das lässt sich vor Spiel eins der "Best of Five"-Serie am Mittwochabend zwischen Suhl und dem Dresdner SC in der Wolfsgrube (19 Uhr) nicht sagen. Eines ist aber ganz klar: Es wird eng, und zwar so richtig.

Drei Mal gab es das Duell zwischen dem DSC und dem VfB Suhl diese Saison schon, zwei Mal gewannen die Dresdnerinnen. Mindestens drei weitere Spiele gibt es im Finale um den DM-Titel noch.
Drei Mal gab es das Duell zwischen dem DSC und dem VfB Suhl diese Saison schon, zwei Mal gewannen die Dresdnerinnen. Mindestens drei weitere Spiele gibt es im Finale um den DM-Titel noch.  © Lutz Hentschel

Dreimal duellierten sich die Finalgegner in dieser Saison bereits, zweimal in der Bundesliga, einmal im Pokal. Alle drei Duelle gingen über die volle Distanz. Immer fünf Sätze. 125, 112, 124 Minuten. Jedes Mal ein Krimi, der alle Beteiligten zur Höchstform antrieb.

Um die Saison zu krönen, muss das Team von Alex Waibl (58) genau dorthin kommen - ans absolute Leistungsmaximum.

Genau dieses Niveau zeigte Dresdens Vizekapitänin Marta Levinska (24), als es auf sie ankam: in Spiel zwei im Halbfinale gegen Stuttgart, aber auch schon ganz häufig in dieser Saison.

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Mit 65 Punkten in den Play-offs und zehn goldenen MVP-Medaillen in der Hauptrunde führt sie beide Wertungen an. Eine, die ihr ebenbürtig war: Suhls Diagonalangreiferin Monika Brancuska (21), die die Hauptrunde als Top-Scorerin abschloss.

Das Kracher-Duell muss sich die Lettin sichern, wenn es für den DSC zum Meistertitel reichen soll.

VfB Suhl gegen Dresdner SC oder: Außenangriff gegen Mittelblock

DSC-Coach Alex Waibl (58) will in Suhl einen Fuß in die Tür des "Euphorie-Laufes" des Gegners bekommen.
DSC-Coach Alex Waibl (58) will in Suhl einen Fuß in die Tür des "Euphorie-Laufes" des Gegners bekommen.  © Lutz Hentschel

Den physischen Vorteil, den die Thüringerinnen mit ihrer Außenangreiferin Mackenzie Foley (24) haben, müssen die Dresdnerinnen unter anderem über ihre Stärke im Mittelblock kompensieren. Es kommt also auch auf Mette Pfeffer (20) an, um den Krimi zu einem solchen werden zu lassen.

Denn: "Suhl war einfach die beste Mannschaft der Rückrunde, sind unfassbar schwer zu schlagen. Es gibt viele Leute, die sagen, dass wir keine Chance haben. Das sehe ich nicht so", findet Waibl.

Ein harter Brocken erwartet sein Team allemal. Für die Meisterschaft braucht es mindestens einen Sieg in der Suhler Wolfsgrube. "Wir müssen in deren Euphorie-Lauf einen Fuß in die Tür bekommen", weiß der 58-Jährige um die Schwere des Unterfangens.

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Aber: Nur ein einziges Heimspiel gaben die Thüringerinnen in dieser Saison ab - am 18. Oktober gegen den Dresdner SC.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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