Nach feurigen Stautz-Aussagen: Der DSC will bei sich bleiben und das Finalticket buchen
Dresden - Den Matchball in der Halbfinal-Serie am Mittwoch vor den eigenen Fans in der ausverkauften Margon Arena (19 Uhr) hat sich der DSC von Trainer Alexander Waibl (58) am Ostersonntag mit viel Leidenschaft erkämpft. Für Feuer vor Spiel zwei der Halbfinal-Serie gegen MTV Stuttgart sorgte eine brisante Aussage von Stuttgarts Kapitänin Antonia Stautz (31).
Nachdem Waibl darauf mit diplomatischen Worten ("Am Ende ist es immer wichtig, bei sich zu bleiben") geantwortet hatte, blieb vor allem er bei sich, hielt in der Vorbereitung auf das Duell mit dem Dauerrivalen lieber an anderen Details vom ersten Aufeinandertreffen fest.
"Es gibt Spielräume. Man kann jetzt in der Kürze der Zeit nichts Grundlegendes ändern. Wenn wir gewinnen wollen, müssen ein paar Elemente im Angriff und in der Annahme besser funktionieren. Im Annahme-Angriff waren wir einfach nicht durchschlagkräftig genug", umreißt der gebürtige Stuttgarter die Stellen, an denen in Spiel eins noch Luft nach oben war.
"Der Rest wie Block-Abwehr und Aufschlag muss gleich gut bleiben. Dann haben wir eine Chance. Und ich bin guter Dinge, dass wir uns steigern können", meinte der Schwabe vor dem heißen Tanz in der Margon Arena.
Um direkt am Mittwoch das Finalticket zu buchen, sich die erneute Fahrt nach Stuttgart und ein mögliches drittes Spiel zu sparen, sieht Waibl bei seinem Team einen großen Trumpf: "Wir sind eine extrem kampfstarke und willensstarke Mannschaft, die sich weigert, zu verlieren. Und wir haben schon sehr viele starke Mannschaften in dieser Saison gespielt. Deshalb wissen wir, was auf uns zukommen kann."
Der DSC ist bereit für Stuttgart und will ins Finale.
Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel, IMAGO / Pressefoto Baumann
