Zu-Null-Sieg gegen Aachen! DSC klettert in der Tabelle

Dresden - Die DSC-Schmetterlinge machen es schon wieder! Wie vor einer Woche im Pokal schlugen die Dresdnerinnen die Ladies in Black Aachen 3:0 (25:21, 25:20, 32:30) - und zogen damit auch in der Tabelle an den Gästen vorbei.

Allen Grund zur Freude: Im Heimspiel gegen die Aachenerinnen setzten sich die DSC-Damen souverän mit 3:0 durch.
Allen Grund zur Freude: Im Heimspiel gegen die Aachenerinnen setzten sich die DSC-Damen souverän mit 3:0 durch.  © Lutz Hentschel

Ganz so gut wie beim Erfolg im Pokal lief der Start in das Spiel beim DSC allerdings nicht. Denn die Aachenerinnen hielten von Anfang an mit und machten zu Beginn wenig Fehler.

In der entscheidenden Phase des ersten Durchgangs blieb bei den Dresdnerinnen vor allem eine richtig cool: Jette Kuipers (23).

Die Außenangreiferin krachte den Ball in der Crunchtime dreimal aufs Parkett, der DSC holte sich den Satz.

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DSC Volleyball Grandioser Sieg! DSC feiert furioses Comeback in der Champions League

Von Müdigkeit aufgrund der kurzen Regenerationspause nach dem 3:1-Sieg in der Champions League in Lodz am Mittwoch war beim DSC auch im zweiten Abschnitt noch keine Spur. Ganz im Gegenteil.

Ehe die Aachenerinnen wieder richtig auf dem Feld waren, stand Emma Grome (22) schon zum fünften Mal zum Aufschlag bereit.

3:0-Erfolg! DSC lässt gegen Aachen nichts anbrennen

Zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: DSC-Chefcoach Alex Waibl (57).
Zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: DSC-Chefcoach Alex Waibl (57).  © Lutz Hentschel

Den Vorsprung brachten die DSC-Mädels bis zum Satzball. Und auch wenn sie vier Chancen zum 2:0 ausließen, beim fünften Versuch packte Mette Pfeffer (20) mit einem ihrer insgesamt sechs Blocks zu. Sollte es wieder der verflixte dritte Satz werden wie in den beiden vergangenen Spielen?

Im Pokal kam Aachen beinahe wieder zurück ins Spiel, Lodz sicherte sich gar den dritten Abschnitt. Doch dazu kam es am Vortag des 1. Advents nicht, auch wenn das Team von Alex Waibl (57) es wieder äußerst spannend gestaltete.

Vier Matchbälle vergaben die Elbestädterinnen, zweimal verhinderten sie den Satz-Anschluss der Nordrhein-Westfälinnen - ein absoluter Kraftakt. Der Schlusspunkt in einem irren dritten Abschnitt: Kuipers deckelte die Partie mit einem Ass vor 2685 Zuschauern.

"Was die Mädels absolut nicht wollten, noch einen weiteren Satz spielen", freute sich Waibl über den erfolgreichen Schlussakkord im dritten Akt: "Es war ein super Spiel."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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