Deutsche Biathlon-Damen brauchen neuen Chef! Er soll einer der heißesten Kandidaten sein

Planegg - Nach dem großen Personalknall im deutschen Biathlon-Team der Damen, mit dem die beiden Trainer Kristian Mehringer (44) und Sverre Olsbu Røiseland (35) gehen mussten, herrscht Stille im Deutschen Skiverband (DSV). Bis jetzt weiß keiner, wer die Nachfolge des geschassten Duos antreten wird.

Andreas Birnbacher (44, l.) soll einer der heißesten Kandidaten für den Cheftrainerposten der deutschen Biathlon-Damen sein.  © ROBERT MICHAEL / AFP

Ein Name wabert allerdings seit Wochen durch diverse Foren und auch Ex-Biathlet und TV-Experte Michael Rösch (42) bringt ihn jetzt ins Spiel: Andreas Birnbacher (44).

Der Weltmeister mit der Mixed-Staffel von 2008 hat nach seinem Karriereende 2016 den Trainerweg bereits eingeschlagen, absolvierte seine Ausbildung an der Trainerakademie des DOSB in Köln und arbeitete parallel am Biathlon-Stützpunkt in Ruhpolding.

Besonders interessant: als Kristian Mehringer 2018 zum Cheftrainer der Damen aufstieg, folgte Birnbacher auf dessen vorherigen Job als Verantwortlicher Coach der Lehrgangsgruppe 2b. 2024 ging der 44-Jährige dann den nächsten Karriereschritt und übernahm die Leitung des Ibu-Cup-Teams, also der Athletinnen, die im zweitklassigen Wettbewerb des internationalen Verbandes an den Start gehen.

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Nun könnte Birnbacher erneut das Erbe von Mehringer antreten und mit dem Posten des Chefbundestrainers der Damen zehn Jahre nach seinem Karriereende wieder in den öffentlichen Fokus rücken.

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Michael Rösch (42) könnte sich auch ein Engagement von Armin Auchentaller (54, im Foto) gut vorstellen.  © IMAGO / Gabor Baumgarten

Neben Andreas Birnbacher wird aber auch noch der Österreicher Patrick Oberegger (47) gehandelt, der aktuell dem norwegischen Trainerteam angehört.

Michael Rösch bringt im Interview mit Eurosport zudem Armin Auchentaller (54) ins Spiel, der mit dem neuen Sportdirektor des DSV, Bernd Eisenbichler (50) bereits in den USA gemeinsam gearbeitet hat.

Auf jeden Fall macht Rösch klar, dass es gut wäre, wenn der DSV bald eine Entscheidung für diese bedeutende Stelle trifft. Denn spätestens im Mai sei die Zeit, in der "man als Sportler schon mal wissen will, was Phase ist", betont der Dresdner.

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Bislang hüllt sich der Verband noch in Schweigen, wird sich der Brisanz der Personalie aber im Klaren sein und mit Sicherheit bald für klare Verhältnisse für alle Beteiligten sorgen.

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