Parkes-Treffer leitet keine Wende ein: Eislöwen verabschieden sich mit Pleite in Olympia-Pause

Ingolstadt - Trevor Parkes fuhr nach zehn Spielminuten in Ingolstadt kopfschüttelnd zur eigenen Spielerbank. Aber nicht, weil er frustriert nach einer x-ten vergebenen Chance war, sondern vor Erleichterung. Sein Treffer zum 1:0 sorgte jedoch nicht für die Wende, am Ende standen seine Dresdner auch im letzten Spiel vor der Olympia-Pause mit einer 1:4-Pleite (1:0, 0:3, 0:1) da ...

Trevor Parkes (2.v.l.) nagelte hier die Scheibe ins Ingolstädter Tor.  © imago/Fotostand

Die Art und Weise, wie der Treffer im ersten Drittel fiel, passte zu den Eislöwen. Sehenswert kamen sie durch Rourke Chartier aus dem eigenen Drittel.

Der Center passte auf Austin Ortega. Dieser täuschte gegen Ingolstadts Goalie Brett Brochu mehrfach den Schuss an. Schließlich flog die Scheibe durch den Schlittschuh des Schlussmanns in die Luft und Parkes netzte volley ein.

Kompliziert, lustig, besonders! Zumal die Eislöwen zuvor klarere Möglichkeiten ungenutzt ließen und wieder mal gut in die Partie gestartet waren.

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"Wir haben eine Chance zu gewinnen", meinte der Schütze auch zu Recht in der Pause.

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Nach zehn gespielten Minuten jubelten die Eislöwen Trevor Parkes (v.l.), Austin Ortega und Rourke Chartier.  © imago/Fotostand

Mittel-Drittel bricht Dresdner Eislöwen das Genick

Eislöwen-Coach Gerry Fleming sah einen guten Start, aber danach wieder keinen Sieg.  © imago/eibner

Aber dann kam das Mittel-Drittel - kein Freund der Eislöwen. In Überzahl zimmerte erst Leon Hüttl (23.) den Ausgleich ein. Dann fälschte Daniel Schmölz (32.) die Scheibe glücklich zum 1:2 ab und zu guter Letzt noch ein Eigentor.

Bei der Hereingabe vors Dresdner Gehäuse bekam Alec McCrea (34.) die Scheibe an die Spitze seines linken Schlittschuhs. Von da ging's rein.

Eislöwen-Goalie Janick Schwendener konnte einem leidtun. Was hatte er wieder für überragende Paraden und dann kassiert er solche unhaltbaren Gegentore. Austen Keating (55.) stellte auf 1:4. Abhaken, vergessen!

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Wie geht's weiter für die Dresdner? "Am Donnerstag, Freitag und vielleicht am Sonnabend trainieren wir noch, dann ist bis zum 9. Februar frei", erklärte Eislöwen-Coach Gerry Fleming.

Am 14. Februar gastiert das Team beim tschechischen Extraliga-Klub in Litvinov (15.30 Uhr), am 19. Februar testen sie in Liberec (18 Uhr) und am 25. Februar steht das nächste DEL-Duell in Köln an.

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