Er läuft nicht weg: Granz bleibt bei den Eislöwen und setzt auf den Trend
Dresden - Es sei nicht seine Art, nach "einer so schlechten Saison wegzulaufen und alle hängenzulassen". Deshalb hat Oliver Granz (28) seinen Vertrag bei den Dresdner Eislöwen verlängert. Der Verteidiger vertraut darauf, dass der Trend sein Freund ist!
"In den vergangenen sechs Jahren war ich dreimal im Finale", erinnert der 28-Jährige. Deshalb setzt er auf die nächste Achterbahnsaison.
Nachdem es in seinem ersten Jahr in Elbflorenz hoch in die DEL gegangen war, danach wieder runter in die DEL2, ist das Ziel im dritten Jahr klar und der Wunsch auch: "Die Busfahrt durch die Stadt würde ich gern nochmal nehmen."
Gemeint ist die Meisterfeier mit den Fans vor reichlich einem Jahr. Wenn Granz daran denkt, bekommt er sofort leuchtende Augen: "Was in der Stadt ablief, das steigert die Motivation und macht Lust auf die neue Saison." Seine längste Sommerpause darf gern enden.
Bei seiner Vertragsunterschrift war "noch nicht klar, dass Bo Subr Trainer wird". Für den gebürtigen Landshuter ist es aber eine gute Nachricht: "Ich habe viel Gutes gehört, mit Subr paar Mal gesprochen."
Auch Simon Karlsson verlängert bei den Dresdner Eislöwen
Durch seine "menschliche Art" ist er bei den Spielern beliebt. Der sportliche Erfolg spricht zudem für den Tschechen.
Granz glaubt: "Der Trainer wird den Druck, der auf die Mannschaft liegt, nehmen. Er hat Erfahrung und man vertraut ihm."
Neben der Verlängerung des Linksschützen verrieten die Eislöwen, dass wie erwartet auch Simon Karlsson (32) eine Saison dranhängt. Ohne deutschen Pass hätte der Schwede wohl längst keinen Vertrag mehr in Elbflorenz.
Die DEL war für den 32-Jährigen definitiv eine Nummer zu groß. Hoffentlich kann der Schwede an das Aufstiegsjahr anknüpfen.
Da erzielte der Verteidiger 38 Punkte und hatte eine top Plus-Minus-Statistik.
Titelfoto: Lutz Hentschel

