Premiere in Dresden für Bo Subr: So tickt der neue Eislöwen-Coach

Dresden - "Eine richtig schöne Stadt, mit viel Geschichte", meinte Bo Subr (45) am Dienstag. Der Eislöwen-Coach bezog sich dabei allerdings nicht auf seinen neuen Arbeitsplatz, sondern vielmehr auf seine Heimatstadt - das tschechische Tabor. Aber auch im 238 Kilometer entfernten Elbflorenz fühlte sich der 45-Jährige sofort wohl. Immerhin erlebte der Neuzugang hier eine Premiere!

Eine Premiere für Bo Subr (45). Bei einer Stadtrundfahrt wurde er offiziell vorgestellt.  © Lutz Hentschel

"Ich wurde noch nie bei einer Stadtrundfahrt als Trainer vorgestellt", verriet Subr. "Das ist schön. So sehe ich gleich etwas von Dresden. Bisher war ich nur zu Spielen hier und habe das Umfeld der Halle erlebt."

Das wird sich künftig ändern. Mit seiner Frau Marketa und den beiden Töchtern (7 und 12) zieht er im Sommer her: "Wir schauen schon nach einer Wohnung und die Kinder brauchen eine Schule."

Die Eislöwen tun alles, damit sich ihr "Wunschkandidat", wie es Sportdirektor Jens Baxmann (41) betont, wohlfühlt. Bei der Stadtrundfahrt zeigte der 41-Jährige seinem neuen Coach nicht nur, wo die Spieler wie Dane Fox (32), David Suvanto (31) oder Simon Karlsson (32) wohnen, sondern auch, wo die Bars in der Neustadt sind.

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Zeit dafür wird in der Saison kaum sein. Sportdirektor und Coach haben ein Ziel in der DEL2: DEL-Aufstieg.

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Der neue Herrscher der Eislöwen, Bo Subr, posiert vorm Fürstenzug. Da sind die Herrscher des sächsischen Königshauses verewigt.  © Lutz Hentschel

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Jens Baxmann (41, r.) zeigte dem neuen Coach die Stadt.  © Lutz Hentschel

Baxmann verrät, dass der Coach "einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat, gültig für DEL2 sowie DEL". Zudem habe er "schon gezeigt, dass er Meisterschaften in der Liga gewinnen kann. 2025 stand er auch im Finale."

Damals scheiterte er mit Ravensburg an Dresden. War dies der Grund, warum er jetzt an die Elbe wechselt? "Nein. Ich hasse es, zu verlieren. Aber Dresden ist ein großer Klub mit großen Zielen und ein Top-Standort in der Liga", so Subr zu den Gründen.

Der Aufstieg sei "ein weiter Weg und es ist ein Ziel von vielen. Die Mannschaft muss zusammenfinden und dann schauen wir weiter." Schritt für Schritt ist seine Devise.

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Bereits im Bus überlegte er mit Baxmann, was für ein Team-Event im Sommer möglich wäre, um Spieler und die Familien zusammenzuschweißen. Eine Tour in die Sächsische Schweiz und dann mit dem Boot auf der Elbe zurück, dabei "ein Barbecue" - dies war ganz nach ihrem Geschmack.

Sein neues Reich. Die Kabine besichtigte der 45-Jährige auch schon.  © Lutz Hentschel

Dass Subr ein Menschenfänger sei und super Kommunikator, macht den Sportdirektor optimistisch: "Die Wunden der vergangenen Saison sind geleckt."

Der Angriff kann starten ...

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