Felix Neureuther packt über Gehalt im Skisport aus: "Kannst viel Geld verdienen"

Garmisch-Partenkirchen - Geht es um sein Privatvermögen, gab sich Felix Neureuther (41) lange zurückhaltend und vermied konkrete Aussagen. Nun jedoch gewährt der frühere Skistar Einblicke in seine Einkünfte während der aktiven Karriere – und erklärt, warum der alpine Skisport finanziell oft deutlich lukrativer sein kann als viele andere Disziplinen.

Felix Neureuther (41) spricht über den Verdienst im Wintersport.
Felix Neureuther (41) spricht über den Verdienst im Wintersport.  © Expa/ Johann Groder/APA/dpa

Der frühere Skirennläufer Felix Neureuther feierte seine größten Erfolge im alpinen Skisport, insbesondere im Slalom, wo er insgesamt 13 Weltcup-Einzelsiege errang.

Im Podcast Pizza & Pommes spricht er mit Co-Host Philipp Nagel und Gast Giovanni di Lorenzo (66) über die finanziellen Perspektiven im Wintersport.

Während er derzeit als Experte für die ARD die Olympischen Winterspiele in Italien begleitet und sportliche Leistungen analysiert, widmet sich der 41-Jährige nun einem Thema, über das er bislang nur selten gesprochen hat: den wirtschaftlichen Chancen einer Karriere im Skisport.

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Wie der 41-Jährige erklärt, kann eine Karriere im alpinen Skirennsport finanziell äußerst attraktiv sein.

Mit Blick auf die Italienerin Federica Brignone (35), die ebenfalls im Alpinbereich erfolgreich ist, sagt Felix Neureuther: "Also ich glaube, ihr geht es finanziell schon gut. Im Skisport hast du eine unheimlich große Industrie dahinterstehen, wo du natürlich viel Geld verdienen kannst, weil einfach der Markt dafür da ist."

Große Unterschiede bei Verdienst innerhalb der Wintersportarten

Felix Neureuther im Ski-Weltcup 2016. (Archivbild)
Felix Neureuther im Ski-Weltcup 2016. (Archivbild)  © Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Felix Neureuther erklärt außerdem: "Welcher Sport bringt die meisten Leute in die Region, wo Olympia ausgetragen worden ist? Das ist natürlich schon Ski Alpin, also langfristig gesehen. Weil da ist eben der Markt."

Der 41-Jährige macht damit deutlich, dass es große Unterschiede bei den finanziellen Möglichkeiten innerhalb der Wintersportarten gibt. So gebe es im Skispringen "nicht diesen Markt" wie im Ski Alpin, und auch im Biathlon sei die Situation ähnlich: "Und den gibt es so auch nicht im Biathlon."

Deshalb sei es für Skispringer oder Biathleten deutlich schwieriger, ähnlich hohe Einnahmen zu erzielen wie für alpine Skirennläufer.

Titelfoto: Expa/ Johann Groder/APA/dpa

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