Zehn Jahre nach dem Bruder: Überflieger Prevc gewinnt erstmals Vierschanzentournee!

Deutschland/Österreich - Domen Prevc (26) hat sich bei der 74. Vierschanzentournee der Skispringer den Gesamtsieg gesichert.

Zum Abschluss in Bischofshofen am Dienstag reichte dem 26-Jährigen Slowenen der zweite Platz, um sich exakt ein Jahrzehnt nach seinem Bruder Peter (33) den Goldenen Adler zu krallen.

Der Tagessieg ging an den österreichischen Titelverteidiger Daniel Tschofenig (23). Bester Deutscher im vierten und letzten Springen auf der Paul-Außerleitner-Schanze wurde DSV-Adler Felix Hoffmann (28) als Zehnter.

Prevc hatte seinen ersten Tournee-Titel bereits früh auf Kurs gebracht: Mit Siegen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen sowie Rang zwei in Innsbruck war der Gesamtsieg praktisch schon vor dem finalen Springen besiegelt. In Bischofshofen machte Prevc den Gesamtsieg dann endgültig klar.

TAG24 berichtete im Liveticker über alles Wichtige von der 74. Vierschanzentournee.

6. Januar, 18.52 Uhr: Deutsche Springer verpassen Gesamtpodium

Und wie schlugen sich die DSV-Adler?

Als bester Deutscher verpasste Felix Hoffmann das insgeheim noch erhoffte Ziel, auf das Podium der Gesamtwertung zu springen.

Der an einer Erkältung leidende Philipp Raimund belegte am Ende Platz zwölf, fiel damit in der Tournee-Wertung auf den achten Rang zurück. Pius Paschke kam derweil nicht über Position 24 hinaus. Andreas Wellinger (35.) und Karl Geiger (45.) schieden dagegen schon im Springen vor dem zweiten Durchgang aus.

6. Januar, 18.31 Uhr: Domen Prevc holt sich den Gesamtsieg!

Mit 138,5 Metern zeigt Prevc erneut seine Klasse.

Zwar reicht es heute nicht für den Tagessieg, dennoch lässt der Slowene die Konkurrenz klar hinter sich und gewinnt souverän die Vierschanzentournee.

Domen Prevc (26) ist neuer "König der Lüfte".  © Daniel Karmann/dpa

6. Januar, 18.20 Uhr: Top-Ten-Springer gehen an den Start

Als Erster der letzten zehn Springer eröffnet Deutschlands Felix Hoffmann das Finale in Bischofshofen.

Mit einem starken Sprung auf 137 Meter verabschiedet er sich aus der diesjährigen Vierschanzentournee.

6. Januar, 17.55 Uhr: DSV-Adler Paschke verpasst 130-Meter-Marke

Pius Paschke startet als erster deutscher Springer und erreicht 129,5 Meter.

Damit liegt der 35-Jährige vorerst auf dem zweiten Rang.

6. Januar, 17.47 Uhr: Vierschanzentournee-Finale in Bischofshofen läuft

Weiter geht's!

Mit dem Schweizer Killian Peier (30) wurde soeben der zweite Durchgang und damit das Finale der diesjährigen Vierschanzentournee eröffnet.

6. Januar, 17.27 Uhr: Domen Prevc greift nach dem Goldenen Adler!

Nicht zu stoppen! Domen Prevc (26) lässt kaum noch Zweifel an einem Sieg der 74. Vierschanzentournee.

Mit einem perfekten Sprung über 138 Meter sichert er sich vor dem Japaner Ryoyu Kobayashi (29) den ersten Platz und beweist, dass der Gesamtsieg fast nur noch Formsache ist.

Der Slowene Domen Prevc (26) steht kurz vor seinem ersten Triumph bei der Vierschanzentournee.  © Daniel Karmann/dpa

6. Januar, 17.17 Uhr: Philipp Raimund geht in Führung

DSV-Springer Philipp Raimund (25) lässt Felix Trunz (19) keine Chance!

Während der Schweizer nur bei 119 Metern landet, nutzt der Deutsche den Rückenwind perfekt und erreicht beeindruckende 133,5 Meter. Damit übernimmt Raimund vorerst die Führung im Wettbewerb.

Hat zwischenzeitlich die Führung übernommen: Deutschlands Philipp Raimund (25).  © Daniel Karmann/dpa

6. Januar, 17.12 Uhr: Auch Geiger verpasst Finale

Ein Sprung zum Vergessen!

Karl Geiger (32) kommt nach einem enttäuschenden Versuch mit 115 Metern unten im Tal an. Die Teilnahme am zweiten Durchgang ist damit nicht mehr möglich, bitter.

6. Januar, 17.09 Uhr: US-Springer Colby sorgt für Wellinger-Aus

Eine Enttäuschung für Andreas Wellinger!

Mit 123,5 Metern katapultiert sich der US-Amerikaner Jason Colby (19) am DSV-Springer vorbei und verdrängt ihn aus der Lucky-Loser-Liste. Damit bleibt Wellinger der zweite Durchgang verwehrt. Schade.

6. Januar, 17.01 Uhr: Sieg für Felix Hoffmann

Felix Hoffmann (28) setzt sich im Springen gegen Antti Aalto (30) klar durch.

Mit einer Landung nach 133 Metern übertrifft der 28-Jährige die 117 Meter seines Kontrahenten deutlich. Hoffmann behauptet damit seinen Platz im vorderen Feld, liegt fürs Erste auf Rang vier.

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